Perspektiven der Digitalisierung im Einzelhandel

Das Kaufverhalten verändert sich immer mehr. Es wird nicht mehr nur noch im stationären Handel gekauft, sondern auch immer mehr im Internet. Damit der Einzelhandel mithalten kann, ist die Digitalisierung ein wichtiger Schritt. Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, stellte gestern in Berlin die Ergebnisse der Dialogplattform Einzelhandel vor.

Berlin, 07.06.2017 – Demografischer Wandel und Digitalisierung verändern die Strukturen des Einzelhandels nachhaltig. Um dem Einzelhandel neue Perspektiven und Chancen aufzuzeigen, hat das Bundeswirtschaftsministerium die Dialogplattform Einzelhandel gestartet.

Im Mittelpunkt steht dabei der Dialog zwischen den betroffenen Stakeholdern, d. h. Unternehmen und Verbänden, Wissenschaft, Gewerkschaft, Bund, Ländern und Kommunen. Wie können die Einzelhandelsunternehmen, Kommunen, Länder und Bund auf den tiefgreifenden Strukturwandel reagieren? Welche Herausforderungen entstehen für die Beschäftigten? Diese und andere Fragen sollen mit den Betroffenen in Workshops diskutiert und Lösungsansätze entwickelt werden.

Im Mittelpunkt steht dabei der Dialog zwischen den betroffenen Stakeholdern, d. h. Unternehmen und Verbänden, Wissenschaft, Gewerkschaft, Bund, Ländern und Kommunen. Wie können die Einzelhandelsunternehmen, Kommunen, Länder und Bund auf den tiefgreifenden Strukturwandel reagieren? Welche Herausforderungen entstehen für die Beschäftigten? Diese und andere Fragen sollen mit den Betroffenen in Workshops diskutiert und Lösungsansätze entwickelt werden.

Die Ziele der Dialogplattform sind:

  • Gewinnen von Aufmerksamkeit für die aktuellen Entwicklungen und deren mögliche Konsequenzen
  • Analyse und Entwicklung von Handlungsempfehlungen für alle Beteiligten hinsichtlich des Strukturwandels im Einzelhandel und seiner Auswirkungen
  • Strategien für lebendige Innenstädte und Nahversorgung im ländlichen Raum, Antworten auf die Digitalisierung

Einzelhandel zählt zu den wichtigsten Branchen der Wirtschaft

Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Digitalisierung, demografischer Wandel, verändertes Konsumentenverhalten – das sind Trends, die gerade kleinere Händler vor große Herausforderungen stellen. Verödung der Innenstädte und Unterversorgung im ländlichen Raum sind manchenorts die Folge. Zur Begleitung des Strukturwandels haben wir gemeinsam mit Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft, Gewerkschaften sowie Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen in einem zweijährigen Dialogprozess Handlungsempfehlungen erarbeitet. Im Bereich Digitalisierung sollten Einzelhändler im Internet präsent sein und Kunden in ihren Geschäften z. B. freies WLAN oder interaktive Displays in Kabinen anbieten. Wir werden den Dialog fortsetzen, denn mit rund drei Millionen Beschäftigten und einem Umsatz von über 480 Milliarden Euro in 2016 gehört der Einzelhandel zu den wichtigsten Branchen unserer Wirtschaft. Wir wollen praxisnahe Unterstützung anbieten und erarbeiten dazu auf Basis der Handlungsempfehlungen ein Konzept für ein Kompetenzzentrum für den Handel. Wir wollen Arbeitsplätze und Lebensqualität in unseren Städten genauso wie auf dem Land erhalten.“

Kooperation von Handelsunternehmen als Modellprojekt

Die Handlungsempfehlungen der Dialogplattform Einzelhandel schlagen beispielsweise Modellprojekte vor, bei denen Kooperationen zwischen Handelsunternehmen eingegangen werden. Hierbei könnten u. a. Personal und Fläche gemeinsam genutzt und somit Kosten gesenkt werden. Außerdem sollen Kooperationen mehrerer Gemeinden eine wirtschaftlich tragfähige Nahversorgung sichern, indem beispielsweise Kleinkaufhäuser unter Einbeziehung von Dienstleistungsanbietern eingerichtet werden.

Die vollständigen Handlungsempfehlungen können Sie hier einsehen.