Smarte Immobilienverwaltung: Digitalisierung in der Immobilienbranche

Fehlt es an digitaler Kompetenz, einer intelligenten Strategie oder der Bereitschaft, Veränderungen zu zulassen? Die Digitalisierung ist nicht nur ein Trendwort, das in aller Munde ist, sondern bereits viele Branchen nachhaltig erreicht und verändert hat. Für die Immobilienverwaltung gilt das jedoch nur bedingt: Viele Vermieter greifen noch immer lieber zu „Stift und Papier“, als sich die Verwaltung ihrer Mietobjekte mit digitalen Lösungen zu erleichtern.

Berlin, 10.04.2018 – Spätestens bei der Verwaltung mehrerer Immobilien und Mietparteien wird das nicht nur ungemein zeitintensiv, sondern auch unübersichtlich. Die herkömmliche Hausverwaltung kommt da schnell an ihre Grenzen.

PropTechs modernisieren die Immobilienbranche

Je aufwendiger und umfangreicher die Hausverwaltung für Immobilienbesitzer ist, umso eher wird die Aufgabe und Arbeit an externe Immobilienverwaltungen übertragen. Ein gängiges Prinzip in der Vergangenheit. Aber seit einigen Jahren sorgen die sogenannten PropTechs, kurz für Property Technologie, für die Modernisierung der Immobilienverwaltung. Die intelligenten Software-Programme bieten gleich zwei Vorteile:

  1. Immobilien können einfach und effizient verwaltet werden, auch von Vermietern selbst.
  2. Gleichzeitig haben Immobilienbesitzer die volle Kontrolle und Transparenz über ihre Mietobjekt.

Denn nicht selten sorgen sich Vermieter bei der Beauftragung einer Immobilienverwaltung, um die Wahrung ihrer Interessen (z. B. pünktliche Mietzahlungen, zuverlässige Mieter, gute Rendite, etc.). Das alles können sie mit digitalen Softwarelösungen in Eigenregie überprüfen.

Um der innovationsscheuen Immobilienbranche auf die digitalen Sprünge zu helfen, hat Jannes Fischer 2016 seine Vermieterplattform gegründet. Das Berliner Start-up Vermietet.de verfolgt mit seiner smarten Verwaltungsoftware die Vision, ein starkes Netzwerk aus Eigentümern, Mietern und Dienstleistern zu schaffen. „Während andere Branchen, wie zum Beispiel der Fintech-Bereich, schon stark digitalisiert sind, ist die Immobilienbranche noch immer sehr traditionell – und leider vor allem offline“, so Jannes Fischer, CEO des PropTech-Unternehmens.

Excel hat ausgedient: Die Zukunft gehört der digitalen Hausverwaltung

Neben der hohen Zeit- und Aufwandsersparnis, die PropTechs Vermietern bringen, spricht vor allem eines für den Einsatz intelligenter und digitaler Softwarelösungen in der Hausverwaltung: Fehlervermeidung. Die Arbeit mit Excel oder gar Papier und Stift, worauf vor allem private Vermieter noch immer vertrauen, führt nicht selten zu Fehlern, die Immobilienbesitzer bares Geld kosten. Diesem und anderen Schwierigkeiten in der Immobilienverwaltung nimmt sich Vermietet.de an: Wiederkehrende Tätigkeiten, wie das Erfassen von Einnahmen und Ausgaben oder die Abrechnung der Nebenkosten werden von der Software automatisch erkannt und korrekt verbucht – selbstverständlich unter Berücksichtigung von Verteilerschlüsseln. Alle wichtigen Informationen sind auf einen „Klick“ einsehbar – etwa die Rendite einer oder aller Immobilien, Mietrückstände sowie Leerstandsquoten.

Es wird deutlich: Die Digitalisierung macht die Immobilienverwaltung effizienter und transparenter. Und vor allem bietet sie weitere Möglichkeiten, die Zukunft der Immobilienbranche smarter zu gestalten. Schließlich vollzieht sich der Wandel von Papier zur Software gerade erst in der Branche.

Diese Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Jannes Fischer von Vermietet.de hat bereits seine nächsten Schritte geplant: Die Vernetzung von Vermietern und Dienstleistern. So sollen Handwerker, Elektriker und andere Dienstleister künftig die Möglichkeit haben, ihre Rechnungen über die Vermieterplattform einzustellen. Die Immobilienverwaltung mit Excel hat folglich ausgedient.