Wie die Buchhaltung von der Digitalisierung profitieren kann

Die Digitalisierung zieht sich längst durch alle Lebensbereiche: Licht und elektronische Geräte lassen sich per Smartphone-App steuern, Einkäufe werden online erledigt, und auch vor der Arbeitswelt machen die technischen Neuerungen der letzten Jahre nicht Halt.

Göttingen, 27.09.2017 – In fast allen beruflichen Bereichen bringt die Digitalisierung dabei große Vorteile mit sich: Arbeiten können dank der Cloud bequem von unterwegs aus erledigt werden, die interne und externe Kommunikation von Unternehmen gestaltet sich effizienter, und auch bei der Buchhaltung gibt es diverse Erleichterungen – auch wenn man das in diesem Bereich vielleicht nicht erwartet.

Hilfe für den Menschen – kein Ersatz

Grund dafür, dass es viele Menschen eher überrascht, dass Buchhalter von der Digitalisierung profitieren, ist der nach wie vor sehr geläufige Fehlschluss, dass die momentan auf dem Arbeitsmarkt stattfindende Entwicklung zur Industrie 4.0 Arbeiter ersetzen solle. Es geht allerdings primär darum, ihn zu unterstützen. Gewisse Jobs werden dabei freilich obsolet, dafür werden andere Stellen geschaffen, so dass Horrorszenarien von Massenentlassungen in diesem Zusammenhang durchaus als übertrieben bezeichnet werden können.

Macht man sich diese Tatsache bewusst, ist es deutlich einfacher, nachzuvollziehen, inwieweit Buchhalter von der Digitalisierung profitieren. Dass der PC schneller rechnet als der Mensch ist klar, aber bei weitem nicht der einzige Vorteil. So spart man nicht nur viel Stauraum und Papier, wenn man Daten digital speichert, sondern auch viel Zeit, wenn man einen bestimmten Beleg suchen muss. Zudem weisen Buchhaltungsprogramme auf Formfehler hin und sind dank der Updates auch immer auf dem neuesten Stand – es ist also deutlich einfacher, Belege zu erfassen und korrekte Zahlen abzuliefern. Bei all dieser Hilfe gilt aber jederzeit: Es braucht einen Menschen, der dem Programm sagt, was zu tun ist.

Praktische Helfer fürs Rechnungswesen

Es spielt um Prinzip keine Rolle, ob man seit Jahren mit den Regeln der Buchhaltung vertraut ist oder zum ersten Mal mit ihnen zu tun hat: Das richtige Programm ist für jeden eine große Hilfe. Einige dieser Softwarelösungen sollen nun kurz vorgestellt werden.

Lexware

Von einer kleinen Softwareschmiede ist die Freiburger Firma in den letzten Jahren zum Marktführer in Sachen Unternehmensprogramme für KMUs avanciert. Zu ihrem umfangreichen Sortiment gehört auch eine Buchhaltungssoftware, die entweder auf einem eigenen Server oder in der Cloud genutzt werden kann.

Jungunternehmer, die über keinerlei Erfahrung beim Führen von Büchern verfügen, können mit diesem Programm ebenso arbeiten wie Profis, die sich schon länger mit diesem Thema beschäftigen. Dafür sorgen intuitive Eingabemasken und zahlreiche Features wie eine Schnittstelle zu DATEV, mit der sich die fertigen Zahlen an den Steuerberater übermitteln lassen.

Buchhaltung mühelos

„Buchhaltung für Nicht-Buchhalter“ – mit diesem Slogan wirbt das praktische Onlinetool. Die Zielgruppe wird dadurch sofort klar: Junge Gründer, die sich keinen eigenen Buchhalter leisten wollen oder können. Für den Einstieg ist das Tool völlig ausreichend, erreicht das Unternehmen allerdings eine gewisse Größe oder wird in den „falschen“ Rechtsformen geführt, ist es nicht mehr hilfreich: Die doppelte Buchführung beherrscht es nämlich nicht.

Free Fibu

Im Prinzip unterscheidet sich Free Fibu nicht großartig von „Buchhaltung mühelos“. Aufbau, Benutzerfreundlichkeit und Funktionsweise sind in etwa gleich. Der entscheidende Vorteil: Es kann auch von Unternehmen genutzt werden, die zur Doppik verpflichtet sind.