Personal: Auswahlprozess auslagern spart Kosten

Die Energiewirtschaft befindet sich in einer Umbruchphase und muss Kosten einsparen. Daher gewinnt die Auslagerung des Personalauswahlprozesses an Bedeutung: 82 Prozent der deutschen Energie-Unternehmen sehen darin ein probates Mittel, um Fluktuation, Fehlbesetzungen und daraus resultierende Folgekosten zu reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Trendreport: „Arbeitsmarkt und berufliche Herausforderungen 2015 in der deutschen Energiewirtschaft“ der BWA Akademie.

Personal Rainer Sturm_pixelio.de
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Bonn, 27.05.2015 – Die Mehrheit der befragten Personalverantwortlichen in der deutschen Energiewirtschaft (84 Prozent) sieht einen weiteren Vorteil darin, dass die Passgenauigkeit bei der Einstellung zunimmt. Dies wiederum führt dazu, dass sich die Arbeitsleistung erhöht – 80 Prozent der Experten stimmen bei diesem Punkt zu.

Transformationsprozesse betreffen auch die Personalabteilungen

Laut BWA-Geschäftsführer und Personalexperte Harald Müller spiegeln die Ergebnisse der Studie den umfangreichen Veränderungsprozess wider, in dem sich die deutsche Energiebranche gerade befindet: „Die Transformationsprozesse hin zu effizienteren Strukturen wirken sich auch auf die Personalabteilungen der Energie-Unternehmen aus. Für eine weitere Zunahme der Professionalisierung wird in vielen Firmen mittlerweile an die Auslagerung von Aufgaben gedacht. Beispielsweise auch beim Personal-Auswahlprozess“, betont Müller. Der Experte sieht darin die Möglichkeit, die Personalentwicklung gezielter, langfristig und nachhaltig zu steuern. Dementsprechend schätzen 82 Prozent der Energie-Unternehmen professionelles Personalmanagement als wichtigen Faktor für den Unternehmenserfolg ein.

Sinkende Mitarbeiterzahlen in der Energiebranche

Die BWA Studie hat noch weitere Vorteile durch die Auslagerung des Personalauswahlprozesses untersucht. Für 81 Prozent der befragten Personaler führt dies auch zu einer größeren Transparenz bei allen Beteiligten (Bewerber, Personal- und Fachabteilung). Durch die Einbeziehung externer Berater entsteht auch ein klares Anforderungsprofil für die neu zu besetzenden Stellen (74 Prozent). Zudem wird die Auswahlentscheidung objektiver und dadurch besser nachvollziehbar (74 Prozent). „Vor dem Hintergrund, dass die Mehrheit der deutschen Energie-Unternehmen zukünftig mit sinkenden Mitarbeiterzahlen rechnet, wird es für die Branche immer wichtiger, die am besten geeigneten Mitarbeiter für die jeweilige Stelle zu finden und diese langfristig an sich zu binden. Gleichzeitig sollte der Auswahlprozess möglichst effizient ablaufen und Kostenreduktionen möglich sein“, resümiert Müller.

Der aktuelle BWA-Trendreport: „Arbeitsmarkt und berufliche Herausforderungen 2015 in der deutschen Energiewirtschaft“ kann unter team@euromarcom.de kostenlos angefordert werden.

Die BWA Akademie („Consulting, Coaching, Careers“) ist seit über 15 Jahren unter der Führung von Geschäftsführer Harald Müller als Spezialist für Personalentwicklung, Outplacement, Personalberatung und Training sowie für Arbeitsmarktprogramme wie Beschäftigtentransfer erfolgreich. Die BWA versteht sich als neutraler Vermittler zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Vorteil der Arbeitnehmer. Mit Hilfe der BWA haben mehr als zehntausend Arbeitnehmer eine neue berufliche Zukunft gefunden. Das Spektrum reicht von der Begleitung von Change Management-Prozessen über Vermittlung und Coaching von Führungskräften bis hin zur Unterstützung bei der Gründung eines eigenen Unternehmens.