CFD-Handel für Anfänger – Was ist eigentlich CFD-Handel?

CFD steht für Contracts for Difference, was im deutschen Sprachgebrauch oft als Differenzkontrakt bezeichnet wird. CFDs zählen zu den Derivaten und gelten allgemein als hochspekulativ. Man erwirbt hierbei keine Beteiligung an Unternehmen, sondern der Wert von CFDs wird direkt von dem Wert eines Index oder zum Beispiel einer Aktie abgeleitet.

Göttingen, 2.03.2019 – Zwei Vertragspartner einigen sich gegen bestimmte Zinszahlungen auf die jeweilige Laufzeit und auf den Austausch der Wertentwicklung und der Erträge des jeweiligen Basiswerts. Die Basiswerte können sich dabei wie beschrieben auf zum Beispiel Indizes und Aktien beziehen, aber auch auf Devisen, Anleihen oder Rohstoffen.

Für wen eignen sich CFD-Produkte?                                                

CFDs sind hochspekulativ und werden daher nur für erfahrene Anleger empfohlen. Es gibt zwar die Möglichkeit, deutlich höhere Gewinne zu erzielen, allerdings sind damit auch deutlich höhere Risiken verbunden, die zu beachten sind. Selbst für erfahrene Anleger können CFDs riskant sein, denn die hohen Risiken lassen sich kaum vermeiden und können somit immer zum Problem werden. Aus diesem Grund wird auch immer empfohlen ein Demo-Konto zu eröffnen, um so ein Gefühl für CFDs zu entwickeln. Auf https://www.depotvergleich.com wird zum Beispiel ein solches kostenloses Demo-Konto des Anbieter XTB unter die Lupe genommen.

CFD-Produkte werden in der Regel außerbörslich gehandelt

 Hier liegt ein deutlicher Unterschied zum herkömmlichen Aktienhandel, denn der CFD-Handel findet im OTC-Handel statt. OTC steht für „Over-the-Counter“. Dieser findet nicht im geregelten Markt an der Börse statt. CFD-Handel wird direkt über sogenannte CFD-Broker ausgeführt, der die Kurse stellt und die Konditionen festlegt.

Welche Faktoren sind beim CFD-Handel und der Auswahl des CFD-Brokers zu beachten?

  • Gebühren: Für jeden Handel fallen üblicherweise Gebühren an, die bei der CFD-Brokerwahl beachtet werden sollten. Es gibt verschiedene Gebühren für zum Beispiel für Transaktionen und auch Haltekosten.
  • CFD-Trading-Plattform: Oftmals bieten CFD-Broker spezielle Softwaretools an, die sich in ihrer Funktionsweise deutlich voneinander unterschieden. Gute Plattformen bieten jedoch immer wichtige Einblicke in Echtzeitkurse und den Handel, wodurch Anleger bei Veränderungen schnell reagieren können.
  • Auswahl des CFDs selbst und der Basiswerte: Welche Aktien, Währungen, Rohstoffe oder zum Beispiel Indizes stehen überhaupt zur Auswahl?

Vor- und Nachteile des CFD-Handels kurz und knapp:

Der größte und offensichtliche Nachteil des CFD-Handels bezieht sich auf die relativ höheren Risiken, die diese Art von Handel nach sich ziehen. Die Verlustrisiken sind weitaus höher als im börslichen Aktienhandel. Der größte Vorteil vom CFD-Handel ist wiederum der Fakt, dass potenziell sehr viel höhere Gewinne erzielt werden können und Möglichkeiten geboten werden, die man im börslichen Handel nicht auffinden kann. Durch bestimmte Software kann sekundenschnell gehandelt werden und man kann sofort an steigenden und fallenden Kursen verdienen.

Fazit:

CFDs können große Chancen bieten und höhere Gewinne als auf der Börse liefern. Allerdings sollte das erhöhte Risiko in keinem Fall unterschätzt und immer einkalkuliert werden. Aus diesem Grund wird der CFD-Handel nur für erfahrene Anleger empfohlen, die sich mit spekulativen Anlagen auskennen und in diesem Bereich schon Erfahrungen sammeln konnten. Ein Durchlauf im Demo-Konto ist dabei immer eine gute Startoption. Generell gilt aber: Wer das Risiko scheut, sollte stattdessen lieber beim klassischen Aktienhandel zugreifen.