Die Fachkräftewoche

Unter dem Motto „In Deutschland steckt mehr“ veranstaltet die Partnerschaft für Fachkräfte in Deutschland vom 26. Oktober bis zum 1. November 2015 eine bundesweite Aktionswoche – die Fachkräftewoche 2015.

Fachkräftewoche  BMWi
Fachkräftewoche BMWi

Berlin, 07.10.2015 – Auf zahlreichen Veranstaltungen soll es um die Frage gehen, welche Potenziale für die Fachkräftesicherung bestehen und wie diese noch besser genutzt werden können.

Warum eine Fachkräftewoche?

Die Fachkräftesicherung ist angesichts des demografischen Wandels in Deutschland eine zentrale Herausforderung, um aktuellen und möglichen künftigen Engpässen entgegenzuwirken. Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Rückgrat des Erfolgs von Unternehmen und damit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit unseres Landes. Sie sichern Innovationen und Wettbewerb, Wachstum und Beschäftigung, Wohlstand und Lebensqualität.

Fachkräftesicherung gelingt, wenn wir weiter an beschäftigungsfreundlichen Rahmenbedingungen arbeiten und attraktive Arbeitsbedingungen, wie die Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit durch Qualifizierung, den Erhalt der Gesundheit, die Vielfalt im Unternehmen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, noch stärker voranbringen. Zudem muss Deutschland attraktiver für Fachkräfte aus anderen Ländern werden.

Dabei fangen wir nicht bei null an. Bereits jetzt gibt es in ganz Deutschland vielfältige Aktivitäten zur Fachkräftesicherung. Die Fachkräftewoche 2015 macht das sichtbar. Sie zeigt diese Aktivitäten und bietet die Möglichkeit, von anderen zu lernen.

Wer steht hinter der Fachkräftewoche 2015?

Die Partnerschaft für Fachkräfte setzt sich dafür ein, dass verstärkt die Potenziale vor allem von Frauen mit Familienaufgaben, Älteren, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Geringqualifizierten noch besser erschlossen und in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Mitglieder der Partnerschaft sind das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Bundesagentur für Arbeit, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Zentralverband des Deutschen Handwerks, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, die Industriegewerkschaft Metall sowie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft.