„Fit for Work“ – Förderung für Ausbildungsbetriebe

Aktuell beginnen in ganz Deutschland wieder tausende Jugendliche eine Ausbildung.  Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration unterstützt Betriebe mit dem Programm „Fit for Work-Chance Ausbildung“ dabei die Ausbildungschancen von Jugendlichen zu verbessern.

Bayreuth, 25.08.2016 – Die Förderung „Fit for Work-Chance Ausbildung“ wir aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert und wendet sich unmittelbar an bayrische Ausbildungsbetriebe, mit Sitz oder im Handelsregister eingetragener Niederlassung in Bayern.

  • die einen Ausbildungsvertrag für eine betriebliche (duale) Berufsausbildung
  • in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) abschließen.

Gefördert werden Ausbildungsbetriebe in Bayern, die Jugendlichen aus folgender Zielgruppe eine betriebliche Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf (BBiG, HwO) ermöglichen:

  • Jugendliche, die an dem Programm ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) oder die Assistierte Ausbildung (AsA) der Agentur für Arbeit teilnehmen,
  • Jugendliche in einem Teilzeitausbildungsverhältnis,
  • Jugendliche, die als Schülerin / Schüler einer Praxisklasse eine bayerische Mittelschule verlassen haben,
  • Jugendliche ohne Schulabschluss und
  • Jugendliche mit erfolgreichem Abschluss der Mittelschule als höchstem Schulabschluss (keine Förderung bei Quali), wenn die allgemeinbildende Schule bereits im Vorjahr oder früher verlassen wurde.

Zu Beginn der Ausbildung darf dabei das Höchstalter von 25 Jahren nicht überschritten werden.

Zur förderfähigen Zielgruppe zählen Deutsche, EU-Bürger sowie Jugendliche aus Drittstaaten, die mit einem gesicherten Aufenthaltsstatus in Bayern leben. Als Drittstaatler zählen z.B. Personen, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind und zwischenzeitlich durch Anerkennung des Asylantrags eine Aufenthaltserlaubnis erhalten haben.

Flüchtlinge, über deren Asylantrag noch nicht entschieden ist (Gestattete) oder Jugendliche, die sich als Geduldete in Deutschland aufhalten, zählen nicht zur förderfähigen Zielgruppe. Für diese Gruppe wird eine neue Förderung aus Landesmitteln ab Herbst 2016 eröffnet.

Insgesamt kann dem Ausbildungsbetrieb ein Zuschuss zu den Ausbildungskosten in Höhe von bis zu 4.400 Euro gewährt werden für eine Ausbildungszeit von 22 Monaten. Bei einer kürzeren Ausbildungszeit verringert sich die Förderung dementsprechend.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.stmas.bayern.de