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Neuregelung der Umsatzsteuer bei Fahrzeugen

Aufgrund der Rechtsprechung zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Fahrzeugen gibt es verschiedene Änderungen. Erwirbt ein Unternehmer ein Fahrzeug, können sich unterschiedliche Nutzungen ergeben, die zu völlig verschiedenen umsatzsteuerrechtlichen Konsequenzen führen.

 

Umsatzsteuer bei Fahrzeugen
Fahrzeuge w.r.wagner_pixelio.de

Berlin, 30.06.2014 – Das EuGH und der BFH hat mit einem Schreiben vom 5.06.2014 mitgeteilt, dass Unternehmen die Versteuerung von Fahrzeugen anders handhaben muss. Hintergrund ist, dass sich beim ERwerb eines Fahrzeugs unterschiedliche Nutzungen ergeben können, die zu völlig verschiedenen umsatzsteuerrechtlichen Konsequenzen führen. Haufe.de hat dies einmal zusammen gestellt:

  • Nutzung des Fahrzeugs für unternehmerische Zwecke, wobei diese den Vorsteuerabzug zulassen oder ausschließen können.
  • Nutzung des Fahrzeugs für nichtwirtschaftliche Zwecke (Zwecke, die außerhalb des Unternehmens liegen, aber nicht eine private Nutzung darstellen).
  • Nutzung des Fahrzeugs für private Zwecke.
  • Überlassung des Fahrzeugs an das Personal für dessen privaten Bedarf (Dienstwagen)

Umfassende Äußerung zu Umsatzsteuer bei Fahrzeugen

Die Finanzverwaltung hatte sich 2004 zu den umsatzsteuerrechtlichen Folgen der unterschiedlichen Nutzungsarten umfassend geäußert (BMF, Schreiben v. 27.8.2004, BStBl 2004 I S. 864). Da in der Zwischenzeit aber sowohl ertragsteuerrechtlich wie auch umsatzsteuerrechtlich erhebliche Veränderungen eingetreten sind, konnten die damaligen Feststellungen nur noch eingeschränkt angewendet werden.

Das gesamte Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen ist hier nachzulesen.