Umsatz­grenze bei Kleinunternehmen bis zum Jahresende prüfen

Unternehmer, die nur einen geringen Jahresumsatz erwirtschaften, werden als Kleinunternehmer eingestuft. Wer auch im neuen Jahr von dieser Regelung profitieren will, sollte noch bis zum Jahresende seine Umsatzgrenze prüfen, um Steuern zu sparen.

Göttingen, 16.12.2016 – Kleinunternehmer werden dann als solche bezeichnet, wenn der Umsatz im vergangenen Jahr 17.500 Euro nicht überschritten hat und im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich 50.000 Euro nicht überschreiten wird.

Das bedeutet für den Unternehmer, dass er auf seine Leistungen keine Umsatzsteuer erheben muss. Im Gegenzug darf allerdings kein Vorsteuerabzug geltend gemacht werden.

Gesamtum­satz bis Jahresende ermitteln

Wer auch im kommenden Jahr als Kleinunternehmer eingestuft werden möchte, sollte noch vor dem 31. Dezember seinen Gesamtumsatz für das Jahr 2016 ermitteln. Sofern die Grenze von 17.500 Euro nicht überschritten wird, greifen wieder die Steuerbefreiungsvorschriften. Wird der Umsatz höher liegen, unterliegt das Unternehmen ab dem 1. Januar 2017 der Regelbesteuerung.

Das bedeutet, dass zu den Rechnungen Umsatzsteuer ausgewiesen werden muss und Umsatzsteuer-Voranmeldungen abgegeben werden müssen.

Wer knapp unterhalb der Umsatzgrenze von 17.500 Euro liegt und auch im neuen Jahr als Kleinunternehmer eingestuft werden möchte, muss in diesem Fall darauf achten, dass weitere Umsätze erst im kommenden Jahr entstehen.