BU-Schutz für Schüler im handwerklichen Beruf

Kinder, die ist jetzt noch Schüler sind und nach Abschluss des laufenden Schuljahres einen handwerklichen bzw. körperlich anstrengenden Beruf erlernen wollen, sollten Sie sich jetzt über eine Berufsunfähigkeitsversicherung beraten lassen. Während der Schulzeit können Kinder noch einen preiswerten Versicherungsschutz über die gesamte Versicherungsdauer sichern. Nach Abschluss der Schulzeit wird es für Azubis in den so genannten Risikoberufen deutlich teurer bis unbezahlbar.

Göttingen, 8.03.2016 – Wenn das neue Ausbildungsjahr begonnen hat, werden Verbraucherschützer und Medien wieder betonen, wie wichtig der frühzeitige Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist. Doch für viele Azubis im Handwerk oder in körperlich anstrengenden Berufen ist diese Versicherung dann nicht mehr bezahlbar. Grund hierfür ist die zunehmende Berufsgruppendifferenzierung der privaten BU-Versicherer. Dadurch wurde der Versicherungsschutz für risikoarme Berufe preiswerter, für risikoreiche Berufe aber auch extrem teuer.

Azubis in Risikoberufen werden in eine ungünstige Berufsgruppe eingestuft

So soll beispielsweise ein 16-jähriger Fachinformatiker-Azubi bei einem leistungsstarken Anbieter für 1.000 € monatliche BU-Rente bis zum 65. Lebensjahr monatlich 34,17 € bezahlen. Der gleichaltrige Friseur-, Krankenpfleger- oder Maurer-Azubi muss dagegen für den gleichen Versicherungsschutz mit 83,93 € deutlich tiefer in die Tasche greifen. Für Bäcker- und Straßenbau-Azubis wird es mit 140,59 € sogar noch teurer. Die Versicherer nennen dies risikogerechte Prämienkalkulation, andere bezeichnen dies als Rosinenpickerei. Aber so lange der Gesetzgeber dieser Entwicklung kein Ende setzt, werden wir mit der Berufsgruppendifferenzierung leben müssen.

Deshalb empfiehlt der auf BU-Versicherungen spezialisierte Versicherungsmakler Gerd Kemnitz auf seiner Website den BU-Schutz noch als Schüler zu beantragen. Denn es gibt einige wenige Versicherer, die auch schon Schülern einen echten BU-Schutz anbieten und hierfür eine mittlere Berufsgruppe kalkulieren. Für den oben genannten BU-Schutz müsste ein 16-jähriger Haupt- oder Realschüler monatlich 50,60 € bezahlen, für Schüler ab der Klassenstufe 11 wäre der Beitrag noch günstiger. Deshalb ist es für viele zukünftige Handwerker und körperlich Tätige wichtig, die BU-Versicherung bei einem geeigneten Versicherer noch kurz vor Ende der Schulzeit als Schüler abzuschließen. So können Sie sich bzw. Ihrem Kind den niedrigeren Beitrag für die gesamte Versicherungsdauer sichern.

Nachversicherungsgarantie ohne Risikoprüfung bietet zusätzliches Sparpotential

Natürlich sind auch Monatsbeiträge von 50 € für einen Schüler bzw. einen Azubi sehr viel Geld. Aber wer sich vorrangig die günstigen Konditionen für die Zukunft sichern will, kann die versicherte BU-Rente und damit auch den Beitrag entsprechend niedriger vereinbaren. In diesem Fall sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die BU-Rente später – z.B. nach Beginn oder erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung – ohne erneute Gesundheitsprüfung und auch ohne Prüfung des dann ausgeübten Berufs erhöht werden kann. Dann haben Sie sich die günstigen „Schüler-“Konditionen nicht nur für die anfänglich versicherte BU-Rente, sondern auch für zukünftige Erhöhungen gesichert – so der Rat des Versicherungsmaklers.

BU-Schutz für Schüler: Informieren – bevor es zu spät ist!

Wenn also Ihr Kind nach Abschluss des laufenden Schuljahrs einen handwerklichen oder sonstigen körperlich anstrengenden Beruf erlernen bzw. ausüben will, dann sollten Sie sich schon jetzt von einem Fachmann Ihrer Wahl beraten lassen. Allerdings bieten nicht alle Versicherungsgesellschaften hierfür geeignete BU-Tarife an. Ein auf Berufsunfähigkeitsversicherungen spezialisierter Versicherungsmakler ist an keinen bestimmten Versicherer gebunden und kann mit seinem Fachwissen einen hierfür optimalen Tarif empfehlen. Aber Sie sollten sich jetzt informieren. Wenn die Schulzeit beendet ist, ist es zu spät!