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Beschäftigungsrekord in der IT-Branche

In der IT-Branche sind so viele Menschen beschäftigt wie nie zuvor. Die Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation bieten im laufenden Jahr nach aktuellen Berechnungen des Hightech-Verbands BITKOM voraussichtlich 953.000 Menschen Arbeit. Das sind 10.000 mehr als noch Ende 2013.

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IT-Branche Carlosh_pixelio.de

Berlin, 20.10.2014 – Innerhalb von fünf Jahren haben die IT-Unternehmen fast 100.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, vor allem in den Bereichen Software und IT-Dienstleistungen. „Die IT-Branche ist damit der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber in Deutschland, knapp hinter dem Maschinenbau, aber deutlich vor anderen Branchen wie etwa der Elektronik- oder der Automobilindustrie“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf im Vorfeld des 8. Nationalen IT-Gipfels, der morgen in Hamburg stattfindet. „Dabei geht die Bedeutung von IT für die deutsche Wirtschaft längst über die Branche selbst hinaus. Digitalisierung ist der entscheidende Innovationstreiber für alle Sektoren.“

Die Wettbewerbsfähigkeit der digitalen Wirtschaft ist deshalb neben Sicherheit und Vertrauen sowie Arbeiten und Leben in der digitalen Welt eines der Hauptthemen auf dem morgigen IT-Gipfel. Neben Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, dem Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Olaf Scholz, mehreren Bundes- und Landesministern sowie Staatssekretären werden zahlreiche Top-Manager, Unternehmer und Start-up-Gründer der BITKOM-Branche erwartet. Mehr als tausend Personen nehmen am IT-Gipfel teil, darunter Telekom-Chef Timotheus Höttges, die Vorstandsvorsitzenden der Software AG, Karlheinz Streibich, und von Alacatel-Lucent Deutschland, Wilhelm Dresselhaus, Bernd Leukert, Vorstand der SAP AG, die Deutschland-Chefs von Hewlett-Packard, IBM und Microsoft sowie BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

IT-Branche stößt wichtige Projekte an

„Der IT-Gipfel ist eine international einzigartige Kooperation zwischen Politik und Wirtschaft, die es ermöglicht, Strategien zu erarbeiten und wichtige gemeinsame Projekte anzustoßen“, so Kempf. Erfolge früherer Gipfel sind beispielsweise die Breitbandstrategie, die Etablierung eines Bundes-CIOs, die Initiative „Deutschland sicher im Netz“ oder eine Anti-Botnetz-Aktion. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung der gesamten Wirtschaft sind Branchen wie die Energiewirtschaft oder das Gesundheitswesen sowie die klassische Industrie inzwischen ebenfalls in den Gipfel-Prozess eingebunden.

Bereits am heutigen Montag findet der Young IT Day statt, der zusammen von Bundeswirtschaftsministerium und BITKOM organisiert wird. Unter dem Motto „Young IT meets Industry – Frischer Wind für den digitalen Wandel“ geht es in diesem Jahr vorrangig darum, Start-ups mit etablierten Unternehmen zusammenzubringen. „Viele junge Unternehmen suchen Partner und erste Aufträge, viele Mittelständler und Großunternehmen haben längst die Bedeutung von Start-ups für Innovationen erkannt und suchen Kooperationen oder Investitionsmöglichkeiten“, so Kempf. Unter anderem werden beim Young IT Day Beispiele für die erfolgreiche Zusammenarbeit von jungen und etablierten Unternehmen in den Bereichen Bezahlverfahren, Vertrieb und Marketing, Sicherheit, Produktion und Mobilität vorgestellt. Mehr als 400 Start-ups und Unternehmensvertreter haben sich zum Young IT Day angemeldet.

Hintergründe und aktuelle Informationen rund um den Gipfel gibt es auf www.it-gipfel.de.