mTAN-Verfahren: Warnung bei Onlinebanking per Handy

Der Betrug bei Onlinebanking auf mobilen Telefonen hat massiv zugenommen. Es wird geschätzt, dass sich die Zahl der Übergriffe in den ersten drei Monaten des Jahres versechsfacht hat.

TAN-Generierer
TAN-Geber www.arbeitstipps.de_pixelio.de

Berlin, 20.05.2014 – Besonders angreifbar machen sich die Nutzer des Onlinebankings über Handy durch die Nutzung der mTAN-Nummern. „Über manipulierte Handy-Apps können Internetdiebe mittlerweile auch Smartphones ausspionieren“, sagte Christian Funk von der IT-Sicherheitsfirma Kaspersky dem „Spiegel“. Die Diebe kämen über manipulierte Apps an die Daten heran.

Frank-Christian Pauli, Bankenexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), sagte: „Wer sichergehen will, nutzt statt des mTan-Verfahrens einen Tan-Generator“. Dabei wird die EC-Karte in ein kleines Gerät geschoben, dass einen neuen Schlüsselcode generiert, mit der dann die Bankgeschäfte abgewickelt werden können. Dieses Gerät ist käuflich erwerbbar.

BKA warnt selbst vor Tan-Generatoren bei Onlinebanking

Das BKA geht davon aus, dass selbst diese in naher Zukunft angreifbar sein werden. Nutzer von Onlinebanking per Handy sollten deshalb besser die Finger von verdächtigen Apps lassen. Ebenfalls als sehr unsicher eingestuft wird auch die sogenannte Tan-Liste.