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Windows XP: Doch Update möglich

Mit einem einfachen Trick ist es möglich, den Anfang April offiziell beendeten Support von Windows XP zu wieder herzustellen. Durch eine Modifikation der Windows-Systemdatenbank gibt sich XP als ein anderes Betriebssystem aus und profitiert dadurch vom bis 2019 andauernden Support. Das berichtet zdnet.de.

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Redmond, 28.05.2014 – Durch eine Modifikation der Windows-Systemdatenbank gibt sich XP als Embedded POSReady 2009 aus und profitiert dadurch vom bis 2019 andauernden Support der für Automaten optimierten XP-Variante. Diese ist zur Standard-Version kompatibel, sodass sich Updates unter XP installieren lassen.

Um das Standard-XP als Embedded-Version auszugeben, ergänzt man die XP-Registry mit folgendem Eintrag:

  • Windows Registry Editor Version 5.00
  • [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\WPA\PosReady]
    “Installed”=dword:00000001

Hierfür kopiert man diesen in einen Editor und speichert ihn als .reg-Datei ab. Ein Doppelklick auf Datei sorgt dafür, dass sich Windows XP als Embedded POSReady 2009 ausgibt. Anschließend lassen sich die Updates für das Automaten-XP auch unter der Standard-Variante installieren. Und auch die in XP integrierte Funktion “Automatische Updates” listet nach dieser Maßnahme wieder Aktualisierungen auf. Ein manuelles Installieren von Updates entfällt damit.

Manuelle Aktivierung des Windows XP Updates

Unter Windows XP 64-Bit funktioniert der Trick nicht für “Automatische Updates”. Hier muss man die Aktualisierungen manuell installieren und zuvor eine Konfigurationsdatei editieren. Wie das funktioniert kann hier nachgelesen werden.

ZDNet.de hat den Registry-Hack überprüft und kann bestätigen, dass Windows XP nach dem Eingriff tatsächlich wieder Updates erhält. Allerdings sollte man in Betracht ziehen, dass womöglich nicht jede Aktualisierung so tadellos funktioniert wie im Test. Daher ist es ratsam die im Betriebssystem integrierte Funktion Systemwiederherstellung zu aktivieren und gegebenenfalls einen Wiederherstellungspunkt vor den jeweiligen Updates manuell mit dem Programm Systemwiederherstellung in Zubehör/Systemprogramm zu erstellen. Zudem ist zu bedenken, dass der Eingriff womöglich nicht im Einklang mit den Endbenutzer-Lizenzbestimmungen (EULA) steht.

MIcrosoft hatte Anfang April die offizielle Unterstützung von Windows  XP eingestellt. Er wollte eine Umstellung auf Windows 7 oder Windows 8 in Gang setzen.