Digitale Plattformen sind die Marktplätze der Zukunft

Im Bundeswirtschaftsministerium fand in der vergangenen Woche die Konferenz „Smart Service Welt“ statt. Auf der Konferenz präsentierten sich alle geförderten Projekte des BMWi-Förderprogramms „Smart Service Welt“ und gaben unter anderem Antworten darauf, wie der Zustand von Straßen automatisch erfasst, die Behandlung chronisch kranker Patienten künftig noch besser gelingen kann und wie Landwirte von Smart Services profitieren können.

Berlin, 29.11.2016 – Mit dem Programm „Smart Service Welt“ wird ein Projektvolumen von insgesamt über 100 Millionen Euro gefördert. Digitale Plattformen und die darauf aufbauenden Smart Services sind die Marktplätze der Zukunft und werden in den kommenden Jahren die Wertschöpfung maßgeblich beeinflussen. Bis zum Jahr 2020 werden 30 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein.

Über digitale Plattformen teilen und nutzen diese Geräte Daten. Intelligenten Dienste – Smart Services – ergänzen diese Plattformen mit neuen Geschäftsmodellen. Der wachsende Datenstrom eröffnet für Smart Services dabei große Potentiale: Produkte können um intelligente Funktionen erweitert und somit leistungsfähiger und attraktiver werden. Produktionsstraßen können besser analysiert, flexibilisiert und optimiert werden. Dadurch wird es möglich, Produkte individuell zu fertigen und dennoch zu den Preisen einer Serienproduktion anzubieten.

Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen stärken

Das BMWi fördert mit dem Technologieprogramm „Smart Service Welt – Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft“ ausgewählte Projekte, um damit neue Kunden und Märkte zu erschließen und so die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu unterstützen. Auf der Konferenz wird zudem das Folgeprogramm „Smart Service Welt II – neue Anwendungsbereiche für digitale Dienste und Plattformen“ präsentiert. Das Programm „Smart Service Welt II“ hat ein Projektvolumen von 100 Mio. Euro. Projektskizzen können hier noch bis zum 09.02.2017 unter www.smartservicewelt2.de eingereicht werden.

Die Förderprogramme sind Teil der Digitalen Strategie 2025 des BMWi und setzten die Forderung des Koalitionsvertrags um, Industrie 4.0 um intelligente Dienstleistungen zu ergänzen. Weitere Informationen zum Förderprogramm Smart Service Welt und zur Konferenz finden Sie unter www.smartservicewelt.de.

Auf der Konferenz diskutierten rund 300 Hersteller, Anwender, Dienstleister, Wissenschaftler und Branchenvertreter Fragen zu rechtlichen Herausforderungen, Datenschutz, IT-Sicherheit und neuen Geschäftsmodellen rund um das Thema Smart Services.