DIHK veröffentlicht White Paper zur eIDAS-Verordnung

Seit dem 1. Juli schafft die „eIDAS“-Verordnung in Deutschland den gesetzlichen Rahmen für elektronische Siegel. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) informiert mit einem White Paper über Hintergründe und Anwendungsgebiete.

Berlin, 15.07.2016 – Seit die EU-Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste in Kraft getreten ist, können sich auch juristische Personen dauerhaft und fälschungssicher als Absender eines elektronischen Dokumentes auszuweisen. Bisher war dies nur für natürliche Personen mittels einer elektronischen Signatur möglich.

Die elektronischen Siegel dienen nun als Grundlage für ein effizientes E-Government und für intelligente elektronische Workflows. Das heißt Behörden, Verbände, Unternehmen und andere Organisationen können mehr als zuvor auf die an Papierform gebundenen Verfahren verzichten und diese stattdessen auf elektronischem Weg versenden.

Außerdem können Prozesse, die bis dahin ungesichert und mit hohem Betrugspotential durchgeführt wurden, auf eine verlässliche Basis bringen. Wie beispielsweise der elektronische Versand von Bewerbungsunterlagen oder der geschäftliche eMail-Verkehr.

Keine konkreten Einsatzszenarien für eIDAS-Verordnung

Auch wenn die eIDAS-Verordnung in Kraft getreten ist, bleibt es jedem EU-Mitgliedsstaat selbst überlassen, in welchen Bereichen das elektronische Siegel zum Einsatz kommen soll. So müssen in Deutschland noch weitere gesetzliche, organisatorische und technische Voraussetzungen geschaffen werden, damit das Siegel im deutschen Behörden- und Geschäftsalltag etabliert werden kann.

Im White Paper „Sichere (elektronische) Dokumentes – Alles, was Sie zur neuen eIDAS-Verordnung wissen müssen“ hat das DIHK-Forum elektronische Vertrauensdienste zentrale Informationen zusammengestellt.

Inhalt des White Papers sind Schilderungen zu verschiedenen Einsatzszenarien des elektronischen Siegels, angefangen bei der Beglaubigung, über den Kontoauszug, bis hin zum Softwareschutz, Darstellung der Verordnungsinhalte, Vertrauensdienste sowie die technische Umsetzung und relevante Standards. Außerdem werden Erfolgsfaktoren für eine breite Akzeptanz besprochen.

Das White Paper können Sie hier kostenlos downloaden.