Logo

Lösungswege für Security-Probleme für KMU

Die Zahl der Datendiebstähle in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)  ist 2013 um 76 % gestiegen. Allein 15% der betroffenen Firmen bestätigten, dass die Angreifer unautorisierten Zugriff auf Geschäftsdaten erhielten.

 

Logo
Kaspersky_Lab_-_IFA_2012

Göttingen, 3.12.2014 – Das IT- Unternehmen Kaspersky Lab belegte in einer Studie , dass 96 Prozent aller KMU in Europa in den vergangenen zwölf Monaten von mindestens einer externen Cyber-Bedrohung betroffen waren. Gemeint sind damit unter anderem Phishing-Attacken und Malware-Infektionen. Eine weitere Gefahr käme für die KMU von innen, denn die fehlende IT-Disziplin der Mitarbeiter sei weit verbreitet und betreffen laut Kaspersky Lab rund 87 Prozent der europäischen KMU, so itespresso.

Die fehlende IT-Disziplin beträfe ungepatchte Software-Sicherheitslücken oder die Verwendung zu schwacher Passwörter. Insgesamt führten 21 Prozent dieser internen und externen Bedrohungen zum Verlust vertraulicher Geschäftsinformationen – etwa von Finanzdaten oder privaten und geschäftsbezogenen Kundendaten.

Auffällig sei laut Kaspersky Lab auch die fehlende IT-Kompetenz  der Unternehmen, die infolge eines kleinen IT-Budgets nur schwache Sicherheitsmaßnahmen ergreifen würden. Dies habe zur Folge, dass sie für Angriffe ein leichtes Ziel darstellen würden. Häufig blieben die Attacken auch unentdeckt.

Tipps zum Abwehren der Security-Probleme für KMU

Neben den üblichen Schutzmaßnahmen wie Web- und URL-Filter sowie einer Firewall zur Abwehr von Netzwerkattacken empfiehlt Kaspersky Lab als Gegenmaßnahme, auf cloudbasierende Dienste zur Echtzeiterkennung neuer Bedrohungen zurückzugreifen. Den Nutzern von Kaspersly Lab legt der Sicherheitsanbieter die Nutzung des Kaspersky Security Network (KSN) nahe. Dieses ermögliche eine aktuelle Bewertung der Reputation einer Datei durch die Kaspersky-Nutzer. Prinzipiell wird hier das Verhalten einer Anwendung beurteilt. Ändert sich dieses in eine verdächtige Richtung, verbreitet sich das laut Kaspersky Lab im KSN binnen rund einer Minute, sodass ein entsprechendes Malware-Update für bislang noch unbekannte Schädlinge in der Antiviren-Datenbank hinterlegt werden kann. Andere Anbieter gehen hier ähnliche Wege.

Als weitere Schutzmaßnahme empfiehlt der Sicherheitsanbieter KMU den Einsatz seines automatischen Exploit-Schutzes – eine Technologie, die über das reine Scannen verdächtiger Dateien hinausgeht. In diesem Kontext werden die Aktivitäten von Applikationen, die erwiesenermaßen Anfälligkeiten beinhalten, analysiert und überwacht sowie gegebenenfalls deren Ausführung verhindert.