Windows 10: Antivirus-Software im Test

Seit einigen Monaten steht Windows 10 zur Verfügung. In einem Test mussten zehn Antivirus-Programme zeigen, wie gut sie das neue Betriebssystem vor gefährlichen Computerviren schützen können. Vier Programme holten die volle Punktzahl und auch eine kostenlose Version konnte sich gut positionieren.

Antivirus-Software im Test
Antivirus-Software im Test

Göttingen, 16.12.2015 – Das unabhängige Institut AV-Test hat im September und Oktober zum ersten Mal Antivirus-Programme für Windows 10 getestet. Neben der Schutzwirkung wurde auch geprüft, wie sehr die Software das System ausbremst und wie häufig falscher Alarm gegeben wird. Von den zwanzig getesteten Programmen holte die Hälfte eine sehr gute Punktzahl in der Kategorie Schutzwirkung; darunter auch eine Freeware-Version. Vier Programme konnten vollständig von sich überzeugen. Besonders die Systembelastung war ausschlaggebend für die Platzierungen.

Testsieger sind: Avira Antivirus Pro, Bitdefender Internet Security, Kaspersky Lab Internet Security und Norton Internet Security. Fast ebenso gut schnitten Trend Micro Internet Security und F-Secure Internet Security ab. Letztere bremsen Computer um etwa eine Sekunde aus – was Nutzer gar nicht bemerken dürften. Wer sich für einen der Testsieger entscheidet, sollte im Internet auf jeden Fall die Preise vergleichen. Bei verschiedenen Anbietern sind die Programme häufig deutlich günstiger als beim Hersteller.

Bei den kostenlosen Programmen konnte sich Panda Security Free Antivirus behaupten. Die Software meldete im Test keinen Fehlalarm, allerdings müssen sich die Nutzer auf größere Geschwindigkeitseinbußen einstellen. Auch Avast Free Antivirus ist eine gute Alternative, wies ebenfalls keine Fehlalarme auf und verlangsamt das System nur um etwa zwei Sekunden.

Ebenfalls getestet wurde das kostenloses Bordmittel Windows Defender von Microsoft. Die Software wurde als gut bis sehr gut bewertet. Die Schutzwirkung ist, bis auf zwei Fehlalarme während der Testphase, sehr gut. Bei der Geschwindigkeit und Benutzbarkeit müssen die Windows-User allerdings mit zwei Sekunden Verzögerung rechnen.