8 Tipps für ein gutes Arbeitsklima

Ein gutes Arbeitsklima ist nicht nur schön für die Mitarbeiter, sondern hat auch positive Auswirkungen für das Unternehmen. Diese acht Tipps helfen dabei, dass das Arbeitsklima auch wirklich angenehm ist.

8 Tipps für ein gutes Arbeitsklima
8 Tipps für ein gutes Arbeitsklima

Göttingen, 12.11.2015 – Eine gesunde Unternehmenskultur, die nicht nur auf dem Papier gut aussieht, sondern auch umgesetzt wird, bringt viele Vorteile mit sich. Die Angestellten sind motvierter, inspirierter und produktiver. So sind Firmen mit einem guten Arbeitsklima im Durchschnitt 20 Prozent produktiver und erzielen dadurch Umsätze, die etwa 1,7 Prozent höher liegen, als bei Unternehmen ohne entsprechende Arbeitsbedingungen. Wem es dagegen nicht gelingt, ein gutes Arbeitsklima zu schaffen, riskiert spürbare Einbußen. Beispielsweise können Umsätze um bis zu 33 Prozent schlechter ausfallen, wenn die Mitarbeiter unmotiviert sind. Das Umsatzwachstum fällt im Vergleich zu anderen Unternehmen um bis zu elf Prozenz geringer aus.

Mit den folgenden acht Tipps, können Sie auch in Ihrer Firma das Arbeitsklima verbessern.

1) Transparenz

Wer weiß was und wie viel? Geheimniskrämerei schürt Gerüchte und Angst unter Mitarbeitern. Um Verunsicherungen zu vermeiden, sollte eine offene Unternehmenskommunikation betrieben werden. Das heißt Probleme und künftige Vorhaben sollten offen dargelegt werden. Auch Sorgen und Wünsche der Mitarbeiter wahr- und ernst zu nehmen, gehört zu einer guten Unternehmenskommunikation.

2) Qualifizierte Angestellte einstellen

In Zeiten von Fachkräftemangel neigen Chefs dazu den nächstbesten Bewerber einzustellen, statt noch länger eine Personallücke zu ertragen. Doch das kann zu Unruhen unter den Mitarbeitern führen, wenn der neu eingestellte Kollege nicht passt oder sich nicht 100%ig mit den Vorstellungen des Chefs identifizieren kann. Das führt zu Unzufriedenheit, Fehlzeiten und Fluktuation und wirkt sich dadurch negativ auf das Arbeitsklima aus.

3) Gute Arbeit belohnen

Anerkennung fördert die Motivation von Mitarbeitern. Wer gute Arbeit als selbstverständlich hinnimmt, nur große Meilensteine im Visier hat oder nur Kritik äußert, provoziert Enttäuschung und Missgunst. Stattdessen sollten gute Arbeitsleistungen belohnt werden – wenigstens durch ein positives Feedback. Zusätzliche Anreize können durch die Aussicht auf Sonderurlaub oder Gutscheine geschaffen werden. Diese dürfen aber kein Lippenbekenntnis bleiben.

4) Diversität statt Chef-Klon

Chefs neigen dazu jemanden einzustellen, der ihnen sehr ähnlich ist und für keine Reibungen sorgt. Doch eine gute Unternehmenskultur lebt besonders von Diversität. Ist diese nicht vorhanden, droht ein Verlust der Diskussionskultur, weil die Teams zu schnell einen Konsens finden. Raum für innovative Ideen und neue Wege geht so verloren.

5) Realistische Forderungen

Wer Unternehmensvorhaben offen kommuniziert, sollte darauf achten, dass sie auch realistisch sind. Sind die Ziele nicht oder nur schwer erreichbar, sinkt die Arbeitsmoral. Denn die Mitarbeiter fühlen sich sonst ihrem Job nicht gewachsen und das führt zu einer schlechten Stimmung und Konflikten zwischen einzelnen Teams.

6) Fehlerkultur installieren

Nicht immer kann in einem Unternehmen alles nach Plan verlaufen. Fehler passieren. Deswegen sollte am besten eine Fehlerkultur installiert werden, um Mitarbeitern die Ängste zu nehmen. Das heißt, für Fehler sollte immer erstmal das gesamte Team einstehen und niemals ein einzelner Mitarbeiter. Auch dürfen Kollegen nicht öffentlich oder hinter vorgehaltener Hand kritisiert werden. Falls ein Einzelgespräch nötig ist, sollte es immer vertraulich und unter vier Augen stattfinden, um dabei über Ursachen und Verbesserungsvorschläge zu sprechen.

7) Work-Life-Balance

Für Mitarbeiter ist nicht nur ein fetter Gehaltsscheck ein Anlass, sich an ein Unternehmen zu binden. Ebenso wichtig ist eine gute Work-Life-Balance. Das schließt nicht nur eine Elternzeit mit ein, sondern auch die Möglichkeit Angehörige zu Pflegen und Kinder im Unternehmen betreuuen zu lassen. Auch flexible Arbeitszeiten und ein Gesundheitsmanagement sorgen für zufriedene Mitarbeiter.

8) Langsam wachsen

Dieser Tipp richtet sich vor allem an Startups mit skallierbarem Geschäftsmodell. Früher oder später wird für das Wachstum Fremdkapital von Investoren aufgenommen – zum Preis von umfassenden Mitspracherechten. Die aufgebaute und gelebte Unternehmenskultur geht zugrunde, weil Werte und Prinzipien auf Geheiß über Bord geworfen werden. Deswegen sollte vor dem ersten Gespräch mit einem potentiellen Investor festgelegt werden, welche Werte unantastbar und welche verhandelbar sind. Regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen verhindern außerdem eine Cliquenbildung und sorgen für ein gutes Miteinander.