Human Resource braucht ein neues Change-Kompetenzmodell

99 Prozent der befragten Mitarbeiter gaben im jüngsten Mutaree Change-TED an, dass Change Spaß machen kann, würden ihre Bedürfnisse wahr- und ernstgenommen werden. Das tun leider nicht alle Unternehmen. 61 Prozent der Befragten erachten ihr Bedürfnis nach Klarheit und Transparenz im Change-Prozess schlecht bis sehr schlecht erfüllt.

Köln, 11.04.2018 – „Verunsicherte und frustrierte Mitarbeiter tragen nicht zum Erfolg einer Veränderung bei. HR kann und muss hier eingreifen, Basisarbeit leisten und die Chance nutzen, die eigene Rolle in einem sich dynamisch verändernden Umfeld neu zu definieren. Mehr Mitarbeiterorientierung, mehr Unternehmergeist, deutlich mehr Offenheit für Neues: HR braucht ein neues Kompetenzmodell. HR muss das Handwerkszeug im Change beherrschen, Vernetzung fördern und einen Raum schaffen, in dem sich Anpassungs- und Innovationskultur effektiv verbinden lassen“, sagt Claudia Schmidt, Geschäftsführerin der Mutaree GmbH.

Geschäftsmodelle verstehen und Konsequenzen ableiten

Es ist Aufgabe der Personalabteilung, zu erkennen, welche Kompetenzen, welches Verhalten aber vor allem auch welche Haltung zukünftig im Unternehmen notwendig sein werden. Das setzt voraus, dass HR das Geschäftsmodell umfassend versteht und wachsam die Entwicklungen im Unternehmen begleitet. Nur mit diesem Know-how, kann der Personalbereich zukünftig dafür sorgen, dass die Belegschaft zum richtigen Zeitpunkt durch zielführende Weiterbildungsmaßnahmen über die richtigen Kompetenzen und vor allem die gefragte Change-Fitness verfügt.

Mitarbeiter als Kunden begreifen und Entwicklungsmöglichkeiten anbieten

Customer Centricity ist gefragt. Die Personalabteilungen müssen lernen, Mitarbeiter und Führungskräfte nicht nur als schlichte Ressource zu betrachten, sondern sie als Kunden wahrzunehmen, wertzuschätzen und zu behandeln. Die Attraktivität eines Unternehmens hängt stark von der Qualität der Personaler ab. Sie müssen Führungskräfte und Mitarbeiter verstehen, sie da abholen, wo sie stehen und hilfreich unterstützen. Direkter Dialog und Zeit spielen hierbei eine große Rolle. Schulungen, Trainings und technische Unterstützung müssen State of the Art sein  und ständig weiterentwickelt werden. Nur so kann HR sicherstellen, dass Leistungsträger auch in einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt langfristig zufriedene Mitarbeiter sind und bleiben. „Der Wettbewerb ist groß und der Kampf um talentierte Mitarbeiter und Führungskräfte wird sich weiter verschärfen. Change-Fitness wird zu einem Attraktivitätsfaktor für Organisationen und HR hat die Chance, diese zu prägen und die Attraktivität des Unternehmens mitzugestalten“, sagt Claudia Schmidt.