Neue Informationspflicht für Online-Händler

Seit dem 09. Januar 2016 gelten für Online-Händler und -Shops neue Pflichten bei den Gestaltungen des Shops, von Verkaufsseiten oder der AGB.

Neue EU-Richtlinien für Online-Händler
Neue EU-Richtlinien für Online-Händler

Göttingen, 13.01.2016 – Shopbetreiber bei eBay, Amazon, DaWanda & Co müssen seit dem 09. Januar neue EU-Richtlinien umsetzen, wenn sie Abmahnungen entgehen möchten. Durch die neuen gesetzlichen Regelungen sollen Streitigkeiten besser gelöst werden. Mithilfe der Richtlinie 2013/11/EU zur alternativen Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten und der entsprechenden Verordnung (Art. 14 der ODR-Verordnung Nr. 524/2013) soll das umgesetzt werden.

Damit Streitigkeiten zwischen Käufer und Verkäufer auch wirklich einfacher beigelegt werden können, hat die EU eine Plattform zur Online-Streitbeilegung („OS-Plattform“) erstellt. Dort können beispielsweise mit Hilfe von Beschwerdeformularen, die in allen EU-Sprachen zu finden sein werden, Wege zum Anwalt und Gericht vermieden werden.

Jeder Händler muss in seinem Shop bzw. auf seiner Webseite einen Hinweis sowie den Link zur OS-Plattform deutlich sichtbar und leicht zugänglich einbauen. Am einfachsten lässt sich das wohl im Impressum umsetzen. Dort muss ebenfalls immer eine eMail-Adresse des Shop-Betreibers zu finden sein. Auch in den AGB muss der Link zur EU-Plattform eingefügt werden.

Zu finden ist die OS-Plattform hier: www.ec.europa.eu