3. Industriedialog Ost zeigt Chancen der Digitalisierung

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleickeveranstaltet hat gestern in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Südthüringen den 3. Industriedialog Ost veranstaltet.

Suhl, 04.07.2017 – Der Industriedialog Ost ist eine von der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Iris Gleicke, in Kooperation mit dem Heringsdorfer Kreis, dem Zusammenschluss der ostdeutschen Industrie- und Handelskammern, initiierte Konferenzreihe, die sich den Perspektiven und besonderen Herausforderungen der Industrie in den neuen Bundesländern widmet.

Stärkung durch digital-vernetzte Technologien

Iris Gleicke: „Wir befinden uns mitten in einem durch die Digitalisierung ausgelösten Transformationsprozess, der vielfältige Chancen bietet. Gleichzeitig wird dieser Prozess aber auch massive Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette der ostdeutschen Industrie haben – und auf die Art, wie wir in Zukunft arbeiten werden. Durch die Nutzung digital-vernetzter Technologien kann die ostdeutsche Industrie ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und ihre Innovationsfähigkeit weiter ausbauen. Das ist sehr wichtig, denn Innovationen sind eine ganz wesentliche Grundlage für mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.“

Der Industriedialog Ost ist eine Konferenzreihe, die die Perspektiven und die besonderen Herausforderungen der Industrie in den neuen Bundesländern thematisiert. Unter dem Motto „Innovation – Herausforderungen der nächsten Jahre“ diskutieren Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Chancen und Herausforderungen, die sich insbesondere durch die Digitalisierung für die ostdeutsche Industrie ergeben.

Größte Sorge: Fachkräfteengpässe

Dr. Peter Traut, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen: „Die Industrie ist der Wachstumsmotor und treibende Kraft für den Aufschwung unserer Region. Wenn wir darüber berichten, dass der Kreis Hildburghausen die höchste Beschäftigungsquote der Bundesrepublik meldet, in Südthüringen nahezu Vollbeschäftigung herrscht und das regionale Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 3,5 Prozent und damit doppelt so stark wie im deutschen Durchschnitt wachsen wird, dann ist die Industrie daran wesentlich beteiligt. Fachkräfteengpässe sind gegenwärtig unsere größte Sorge – Innovationen und voranschreitende Digitalisierung sind unumgänglich, um unsere Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.“