Arbeiten im digitalen Zeitalter

Die Grenze zwischen realer und virtueller Arbeit verschwimmt immer mehr. Von den fast 43 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland, erleben bereits zwei Drittel einen Wandel der Arbeitswelt durch die Digitalisierung. Mit dem Forschungsprojekt „Zukunft der Arbeit“ will das Bundesministerium für Bildung und Forschung erfahren, wie die Arbeitsplätze zukünftig gestaltet werden.

I-vista_pixelio.de
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Berlin, 06.07.2015 – Unterstützt mich der Roboter oder wird er mich eines Tages ersetzen? Wie kann ich sicher und gesund arbeiten in der digitalisierten Welt? Was sind die Arbeits- und Beschäftigungsformen für die Zukunft? Wie gelingt eine Harmonisierung von Arbeit und Privatleben in der digitalisierten Welt? Welche Auswirkungen und Chancen hat die Digitalisierung auf einen mittelständischen Arbeitsplatz? Wie gestaltet sich Mitarbeiterführung bei digitaler Arbeit?

Diesen und weiteren Fragen ging die Fachtagung „Arbeit in der digitalisierten Welt“ am 28. und 29. Mai in Berlin nach.

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sagte auf der Tagung: „Es ist absolut richtig, dass sich Menschen Gedanken um die Zukunft Ihres Arbeitsplatzes machen. Daran knüpfen wir an und bündeln unsere Forschungsaktivitäten, um auch künftig unsere Arbeit selbstbestimmt gestalten zu können. Digitale Arbeit birgt auch Chancen, die wir kennen und nutzen sollten.“.

Gesellschaft 4.0 im digitalen Zeitalter

Bei der Arbeitsforschung sollen die Bedürfnisse der Menschen im digitalen Wandel stärker berücksichtigt werden. Denn der Arbeitsplatz wird durch die Digitalisierung offener und führt zu Unsicherheiten. Es entstehen neue Formen der Interaktion von Menschen untereinander, mit Datenwelten und der realen Arbeitsumgebung. Das Forschungsprojekt „Zukunft der Arbeit“ soll dabei entstehende Fragen beantworten.

In einer Gesellschaft 4.0, wie Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer die Entwicklung nennt, muss zudem jedem der Zugang zur digitalen Welt ermöglicht werden.

Forschungsprojekt „Zukunft der Arbeit“

„Zukunft der Arbeit“ ist ein Teil des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“. Es gehört zur neuen Hightech-Strategie, mit der die Bundesregierung Verbindungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft knüpfen will.Parallel zu den technischen Entwicklungen werden Arbeitsorganisation und Arbeitsprozesse als soziale Faktoren erforscht und umgesetzt, damit der Mensch weiterhin innovative und „gute“ Arbeit leisten kann. Dadurch will die Bundesregierung Zukunftschancen und Arbeitsplätze von morgen schaffen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.bmbf.de/press/3802.php

www.bmbf.de/de/686.php