CeBIT zeigt IoT-Anwendungen für verschiedene Industrien

Die CeBIT präsentiert am 16. März in Halle 13, gemeinsam mit verschiedenen Partnern, IoT-Anwendungen für verschiedene Industrien. Dazu gehört beispielsweise die App „ally“, die den Öffentlichen Nahverkehr, Car-Sharing, Leihfahrräder und Taxis innerhalb der Stadt ständig aktualisiert und dem Nutzer zur Verfügung stellt.

Hannover, 10.02.2016 – Das Internet der Dinge (engl. Internet of Things, kurz IoT), soll den Menschen durch „intelligente“ Gegenstände unmerklich unterstützen. Das heißt, die immer kleiner werdenden Computer werden in andere Gegenstände, wie Uhren oder Kleidung integriert. Auch für die Mobilität spielt das Internet der Dinge eine immer größere Rolle.

So werden in Halle 13 der CeBIT nicht nur die App „ally“ vorgestellt, sondern unter dem Themencluster „Communications & IoT SOLUTIONS“ noch weitere Lösungen für vollvernetzte Fahrzeuge und innovative Logistik. Die ally-App können Automobilhersteller, Verkehrsunternehmen oder Fluggesellschaften als Software-as-a-Service beziehen.

Fachgruppe „Future Mobility“ gegründet

Als einer der Premium-Partner des CeBIT-Forums engagierte sich in diesem Jahr Lufthansa Industry Solutions, das 2015 aus der Lufthansa Systems AG hervorgegangen ist. Das Großunternehmen hat gemeinsam mit einem Dutzend Startups vor Kurzem die Fachgruppe „Future Mobility“ im Bundesverband deutscher Startups (BVDS) ins Leben gerufen. Diese Gruppe dient als Plattform für den Austausch zwischen einem Expertengremium im Bereich vernetzte Verkehre, Public Transport und Car IT/Connected Car.

„Es gibt einen Generationswechsel bei den Entscheidern der Mobilitätsunternehmen. Diese neue Generation weiß, dass sie sich dem Thema stellen muss“, erklärt Sebastian Blumenthal, Director bei Lufthansa Industry Solutions. Noch sei die Kluft zwischen Großunternehmen und Startups, was die Herangehensweisen und die IT- und Betriebsorganisation betrifft, noch zu groß.

„Wir haben die Beobachtung gemacht, dass große Unternehmen oft nicht über die personellen und organisatorischen Kapazitäten verfügen, um die Applikationen und Konzepte von Startups in ihre IT-Architektur zu integrieren“, so Blumenthal. „Wir wollen dabei helfen, die Synergien sowie die Entwicklung von Geschäftsmodellen zwischen etablierten IT-Unternehmen und der Industrie aus den Bereichen Automotive, Public Transport sowie Logistik mit Startup-Unternehmen zu stärken“, sagt der Manager, der zusammen mit „ally“-Gründer Dr. Tom Kirschbaum für die BVDS-Gruppe spricht.

Verbindung M2M/IoT

Das CeBIT-Forum in Halle 13 verbindet zwei große Themenbereiche der Messe: „Communication & Networks“ zeigt Komponenten und Lösungen für Connectivity, Telefonie, Videokonferenzen und Unified Communications und der Cluster IoT SOLUTIONS präsentiert konkrete Lösungen für Anwenderindustrien.

Doch auch die Verbindung von M2M und IoT ist ein wichtiges Element der CeBIT. Gemeinsam mit der M2M Alliance baut die CeBIT einen Gemeinschaftsstand von M2M / IoT auf. Mit insgesamt 85 Mitgliedern aus 14 Ländern ist die M2M Alliance der europaweit größte Verband der M2M-Branche.

M2M steht für Machine-to-Machine und bezeichnet den automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen, Automaten, Fahrzeugen oder Containern untereinander oder mit einer zentralen Leitstelle.

„M2M-Kommunication und das Internet der Dinge sind sehr starke Treiber der Digitalisierung – in allen Bereichen der Wirtschaft“, betont Eric Schneider, 1. Vorsitzender der M2M Alliance. Dadurch werden, seiner Ansicht nach, zukünftig viele weitere neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungspotentiale entstehen. Schneider: „M2M/IoT ist das Zukunftsthema unserer Gesellschaft. Aber ohne den regelmäßigen Austausch zwischen Lösungsanbietern und Nutzern kann sich der Markt nicht weiterentwickeln.“