Deutschland braucht Fachkräftenachwuchs

Im laufenden Ausbildungsjahr standen mehr Ausbildungsplätze in den Betrieben zur Verfügung als im Vorjahr. Auch die Prognosen für 2016 sind positiv. 

Berlin, 27.04.2016 – Dennoch blieben auch diesmal Ausbildungsplätze unbesetzt, in einigen Handwerksberufen, wie Klempner oder Fleischer, sogar jeder dritte. Bundesminister Gabriel: „Das Engagement unserer großen und kleinen Unternehmen bei der Ausbildung von Nachwuchskräften ist beeindruckend. Sie sind es, die den Fachkräftebedarf am Wirtschaftsstandort Deutschland sichern und maßgeblich zur Integration der zu uns kommenden Flüchtlinge beitragen. Unser System der beruflichen Ausbildung ist ein Erfolgsmodell, um das wir weltweit beneidet werden. Allerdings bleiben noch zu viele Ausbildungsstellen unbesetzt, meist weil die Unternehmen keine passenden Bewerber finden. Unser Ziel ist es, zu zeigen, dass die duale Ausbildung für viele junge Menschen ein guter Weg in ein erfolgreiches Berufsleben sein kann. Ohne junge, motivierte Handwerker, Informatiker oder Pflegekräfte werden wir die Herausforderungen der Zukunft nicht meistern.“

Fachkräftenachwuchs mit Programm unterstützt

Mit dem Programm „Passgenaue Besetzung“ unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium kleine und mittlere Unternehmen bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen und der Integration von ausländischen Fachkräften. Das Ziel, mehr junge Menschen von einer dualen Ausbildung zu begeistern, hat sich die 2014 ins Leben gerufene Allianz für Aus- und Weiterbildung auf die Fahne geschrieben. Das Bündnis aus Bund, Bundesagentur für Arbeit, Wirtschaft, Gewerkschaften und Ländern setzt sich für mehr betriebliche Ausbildungsplätze, unterstützende Angebote (z. B. das Förderinstrument der Assistierten Ausbildung) sowie ein Konzept für die Berufsorientierung und den Übergang von der Schule in den Beruf ein.

Mehr Informationen finden Sie unter www.aus-und-weiterbildungsallianz.de.