DIHK-Positionspapier „Für eine moderne Handelspolitik – statt Abschottung“

Deutschland ist wie kaum ein anderes Land auf offene Märkte und freien Handel angewiesen – und beides gerät zunehmend in Gefahr. In dem aktuellen Positionspapier „Für eine moderne Handelspolitik – statt Abschottung“ skizziert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die derzeitige Lage sowie Vorschläge, wie hiesigen Unternehmen im internationalen Geschäft geholfen werden kann.

Berlin, 31.07.2018 – Jeder vierte Arbeitsplatz hierzulande hängt am Export, in der Industrie ist es sogar jeder zweite. Entsprechend viel steht auf dem Spiel, wenn die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) unterminiert werden und protektionistische Tendenzen rund um den Globus zunehmen.

Angesichts der bedrohlichen Herausforderungen hat der DIHK jetzt in einer umfassenden handelspolitischen Positionierung zusammengefasst, wie das in der Handelspolitik Errungene erhalten und gestärkt werden kann.

In seinem Papier „Für eine moderne Handelspolitik – statt Abschottung“ spricht er sich unter anderem für einen multilateralen Ansatz im Rahmen der WTO aus. Deutschland und die EU seien gefordert, sich für eine Bewahrung und Weiterentwicklung der Welthandelsorganisation einzusetzen.

Die alleinige Kompetenz für die Handelspolitik der EU-Staaten liege bei der Europäischen Union, die mit starken Partnern weltweit für global faire Spielregeln in der Handelspolitik eintreten müsse, heißt es in dem Papier weiter.

Was dabei im Detail und darüber hinaus mit Blick auf Zoll-Themen, Abkommen, internationale Vereinbarungen, digitalen Handel oder auch Umsetzung geschehen sollte, können Sie dem Positionspapier entnehmen, das hier zum Download bereitsteht.