DIHK veröffentlicht Brexit-Checkliste für Unternehmen

Mit einer neuen Brexit-Checkliste unterstützt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Unternehmen, die sich umfassend auf den Ausstieg von Großbritannien aus der EU vorbereiten möchten.

Berlin, 05.04.2018 – Von Bürgerrechten bis Zoll: Im Geschäftsverkehr mit Großbritannien werden sich nach dem 30. März 2019 – beziehungsweise nach Ablauf der zu erwartenden Übergangsphase – zahlreiche Änderungen und bürokratische Zusatzlasten ergeben, auf die sich Betriebe frühzeitig einstellen sollten: Im Luftverkehr werden neue Abkommen erforderlich werden, Finanzierungskosten könnten steigen, Versicherungsverträge betroffen sein, die Übertragung von Konformitätsbewertungen erforderlich werden, etc.

Freihandelsabkommen zwischen Großbritannien und EU-27 ungewiss

Am 30. März 2019 werden die Briten definitiv die Europäische Union verlassen. Eine wahrscheinliche Übergangsphase würde am 31. Dezember 2020 enden. Politisch wird Großbritannien in dieser Zeit bereits außen vor sein, aber durch die Mitgliedschaft in Zollunion und Binnenmarkt wird zumindest wirtschaftlich alles beim Alten bleiben. Allerdings wird das Vereinigte Königreich nach der Übergangsphase zum Drittstaat und ungewiss ist, ob bis dahin ein Freihandelsabkommen zwischen dem Ex-EU-Mitglied und den EU-27 abgeschlossen werden kann. Sollte man sich nicht einigen können, würde der Handel zwischen Großbritannien und der EU den WTO-Regeln folgen.

Die 17 wichtigsten Aspekte, die Unternehmen mit Blick auf den britischen EU-Austritt berücksichtigen sollten, listet die DIHK-Checkliste „Are you ready for Brexit?“ in den Rubriken

  • „Warenverkehr“
  • „Transport, Finanzdienstleistungen und Versicherungen“
  • „Personal und Bildung/Berufsbildung“
  • „Verträge“
  • „Markenrechte und Zertifizierungen“
  • „Steuern“
  • „Gesellschaftsrecht“

Die Veröffentlichung steht hier als Download bereit.