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EEG-Umlage soll nicht weiter steigen

Die Übertragungsnetzbetreiber haben heute bekannt gegeben, dass die Höhe der EEG-Umlage ab dem 1. Januar 2015  von 6,24 Cent/kWh auf 6,17 Cent/kWh sinken wird. Damit ist die Umlage das erste Mal seit Bestehen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) rückläufig.

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EEG-Umlage Cisco Ripac_pixelio.de

Berlin, 15.10.2014 – Die Strompreise können sich aus diesem Grund für Verbracher stabilisieren. „Der erstmalige Rückgang der EEG-Umlage zeigt, dass wir beim EEG die Kostendynamik der vergangenen Jahre erfolgreich durchbrochen haben“, so der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Bereits die vor kurzem in Kraft getretene EEG-Novelle hatte bereits einen dämpfenden Einfluss auf die EEG-Umlage für das kommende Jahr. Vor allem die neugestaltung derr besonderen Ausgleichregelung für die stromintensive Industrie wirkt sich in diesem Fall kostenreduzierend aus. Denn unter dem alten EEG hätte es eine deutliche Ausweitung der begünstigten Strommengen gegeben. Perspektivisch wirkt sich das neue EEG aber auch über die Besondere Ausgleichsregelung hinaus deutlich entlastend aus und trägt somit zur Stabilisierung der EEG-Umlage bei.

Zudem hält das neue EEG die Möglichkeiten zum Ausbau der erneuerbaren Energien bereit.

Festlegung der EEG-Umlage

Die EEG-Umlage wird von den Übertragungsnetzbetreibern auf der Grundlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sowie der Ausgleichsmechanismusverordnung (AusglMechV) festgelegt und spätestens am 15. Oktober eines Jahres veröffentlicht.

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