Startschuss für Investorenaufruf zum High-Tech Gründerfonds III

Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Matthias Machnig startet zusammen mit Dr. Michael Brandkamp (Geschäftsführer High-Tech Gründerfonds), Dr. Martin Wansleben (Hauptgeschäftsführer DIHK) und Dr. Carsten Bether (Gründer und Geschäftsführer des Start-ups Kiwigrid) den Investorenaufruf für den High-Tech Gründerfonds III.

Berlin, 6.06.2016 – Ab sofort sind mittelständische und Großunternehmen, die über Start-ups einen Zugang sowohl zu disruptiven Innovationen als auch zu den neuesten Technologien und Geschäftsmodellen suchen, aufgerufen, eine Beteiligung am HTGF III einzugehen. Staatssekretär Machnig: „Der High-Tech Gründerfonds ist eine Erfolgsgeschichte. Er investiert seit 2005 in deutsche Start-ups und ist heute der zahlenmäßig aktivste Frühphasenfonds in Europa.“

Seit Beginn seien mehr als 10.000 Businesspläne gesichert, mehr als 440 Start-ups hätten eine erste Finanzierung erhalten. Das Markenzeichen des Fonds sei die öffentlich-private Partnerschaft. So seien im High-Tech Gründerfonds Fonds II neben dem Bundeswirtschaftsministerium und der KfW 18 Investoren aus Industrie und Wirtschaft – Mittelständler wie Großunternehmen – beteiligt. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit solle auch künftig mit dem High-Tech Gründerfonds III fortgesetzt und sogar noch ausgebaut werden. Deshalb starte heute der Aufruf für Investoren.

Durch den neuen Fonds sollen jährlich bis zu vierzig Start-ups finanziert werden. Ziel ist ein Fondsvolumen von 300 Millionen Euro und ein Industrieanteil von 30 %.

Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer High-Tech Gründerfonds: „Die positiven Evaluierungsergebnisse des Fonds II zeigen, dass der HTGF den Seedmarkt nachhaltig belebt hat. In über 900 Anschlussfinanzierungsrunden konnten darüber hinaus insgesamt über 1 Milliarde Euro überwiegend privates Kapital mobilisiert werden. Wir fühlen uns in unserer Aufgabe bestätigt, den Technologiegründern nicht nur mit finanziellen Mitteln, sondern auch mit Know-how und umfangreichen nationalen und internationalen Netzwerken zur Seite zu stehen. Für den HTGF III laden wir alle Stakeholder ein, weiterhin mit uns zusammen die deutsche Start-up Szene zu stärken.“

Den High-Tech Gründerfonds III gibt es seit 11 Jahren

Der High-Tech Gründerfonds investiert seit September 2005 in deutsche Start-ups. Der High-Tech Gründerfonds I hat ein Volumen von 272 Millionen Euro. Der im November 2011 aufgelegte High-Tech Gründerfonds II umfasst 304 Millionen Euro (davon 220 Millionen Euro BMWi, 40 Mio. Euro KfW, 44 Millionen Euro aus der privaten Wirtschaft). Der dritte High-Tech Gründerfonds soll im ersten Halbjahr 2017 starten. Ziel ist ein Fondsvolumen von 300 Millionen Euro. Kennzeichned ist die Ausgestaltung als öffentlich-private Partnerschaft. Hiervon profitieren alle Beteiligten: Den Start-ups wird leichter die Tür zu etablierten Unternehmen geöffnet. Der High-Tech Gründerfonds zieht Vorteile aus der zusätzlichen Professionalität und dem Know-How der Wirtschaft. Aber vor allem profitieren die etablierten Unternehmen selbst: Denn als Fondsinvestoren erhalten sie einen breiten Überblick über das Innovationsgeschehen und die Start-up-Szene in Deutschland. Zudem ergeben sich Möglichkeiten zur Kooperation und zur Beteiligung an den Portfoliounternehmen des Fonds.

Fakten zum High-Tech Gründerfonds unter /www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/