Handwerk muss für Azubis attraktiver werden

Jeweils am 1. September beginnt das neue Ausbildungsjahr und in den Wochen danach versuchen Unternehmen ihre noch leeren Lehrstellen mit jungen Leuten zu besetzen. Vor allem das Handwerk klagt dabei über tausende von unbesetzten Ausbildungsplätzen.

Göttingen, 02.10.2015 – Woran liegt es, dass viele Betriebe keine oder nur schwer Azubis finden? In der Regel liegt es daran, dass sie bei den Jugendlichen als Ausbildungsplatz nicht bekannt sind. Die Unternehmen sollten sich deswegen langfristig als attraktive Ausbildungsstätte etablieren. Beispielsweise durch Kooperationen mit Haupt- und Realschulen. Durch die Präsentation und die Möglichkeit mit Hilfe von Praktika in den jeweiligen Beruf reinzuschnuppern, können Jugendliche für den jeweiligen Handwerksberuf begeistert werden. Besonders unbekannteren Berufen hilft das bei der Suche nach Azubis.

Ein anderer Weg ist das Internet. Durch die Nutzung von sozialen Netzwerken und einer Webseite, die besonders auf den Nachwuchs ausgerichtet ist, können auch überregional Jugendliche erreicht werden. Dabei ist es auch hilfreich, wenn die bereits Auszubildenden sich ebenfalls zu Wort melden, Projekte vorstellen oder von ihrer täglichen Arbeit berichten.

Innovationen und neue Technologien sind gleich doppelt wichtig: Zum einen langfristig für den Betrieb, um konkurrenzfähig zu bleiben und andererseits, weil Jugendliche sich für diese Themen besonders interessieren und damit für die jeweilige Firma begeistert werden können.