Industrie 4.0 braucht internationale Kooperation und Standards

Das Bundeswirtschaftsministerium veranstaltet anlässlich der deutschen G20-Präsidentschaft die Konferenz „Digitising Manufacturing in the G20 – Initiatives, Best Practices and Policy Approaches“ im Berliner Congress Center.

Berlin, 16.03.2017 – Über 500 Vertreter der G20-Länder aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sprechen über Zukunftschancen durch Industrie 4.0. Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Die Digitalisierung revolutioniert unsere Wirtschaft und muss mit klaren Regeln gestaltet werden. Industrie 4.0 eröffnet dabei große Chancen, wenn es uns gelingt, internationale Kooperationen und Standards zu erreichen. So können nicht nur neue intelligente Produkte und Geschäftsmodelle entstehen, sondern auch neue Wertschöpfungsnetzwerke über Länder- und Unternehmensgrenzen hinweg. Mit dieser Konferenz als Teil unserer G20-Präsidentschaft wollen wir dazu beitragen, internationale Kooperationen zu stärken. Das gilt v. a. bei Fragen der Standardisierung, beim Zugang zu Testeinrichtungen oder bei der Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Wir unterstützen offene Märkte und wollen Globalisierung mit gemeinsamen Regeln fair gestalten.“

Austausch von Konzepten und Beispielen

Auf der Konferenz tauschen die G20-Staaten Konzepte und Best Practice Beispiele zur Digitalisierung der Industrie sowie zu den verschiedenen nationalen Initiativen zu Industrie 4.0 aus, wie der deutschen Plattform Industrie 4.0. Standardisierung, regulatorische Herausforderungen und Cyber-Security stehen dabei ebenso im Fokus wie die Auswirkungen der Digitalisierung auf Mensch, Arbeit und Gesellschaft. Die Konferenz ist Teil des G20-Digitalministerprozesses. Die zuständigen Minister werden sich erstmalig am 6. und 7. April 2017 in Düsseldorf treffen.

Infos finden Sie hier. www.bmwi.de