Inklusion im Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

Gemeinsam setzen sich die Bundesagentur für Arbeit und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke für einen inklusiven Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ein. Ein neuer Rahmenvertrag soll die Zusammenarbeit nun genauer regeln.

Inklusion im Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Dieter Schütz_pixelio.de
Inklusion im Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Dieter Schütz_pixelio.de

Nürnberg, 24.07.2015 – Am Mittwoch unterzeichneten Johannes Pfeiffer für die Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie Michael Breitsameter und Walter Krug von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW), einen neuen Rahmenvertrag. Dieser soll u.a. ihre Zusammenarbeit bei der Qualitätssicherung von Maßnahmen für junge Menschen mit Behinderung in Berufsbildungswerken regeln. Die BBW wollen dadurch ihre Unterstützungsleistungen noch mehr an die individuelle Situation der Menschen anpassen und die Inklusion voran bringen.

Sowohl die Bundesagentur für Arbeit, als auch die Berufbildungswerke unterstützen Menschen mit Behinderung dabei, eine inklusive Ausbildung oder Beschäftigung zu realisieren. Zu den Maßnahmen gehört beispielsweise auch ein 26-wöchiges Betriebspraktikum und die Leistung „Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VAmB)“. Durch besondere Wohnkonzepte soll jungen Menschen ein selbständiges Leben in der Nähe ihres sozialen Umfelds ermöglicht werden. Auch ein halbes Jahr nach Ausbildungsende werden sie noch begleitet und betreut.

Ziel ist es, dass die Berufsbildungswerke in ganz Deutschland für Berufseinsteiger die gleiche Qualität ihrer Leistungen anbieten.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.bagbbw.de