Kaffeebohnen fließen aus einer Kaffeetasse

Steigender Konsum von Kaffee pusht die Wirtschaft

Der Kaffeekonsum ist nicht zu bremsen. Laut dem Kaffeereport 2014 verbraucht jeder Deutsche im Schnitt 6,5 Kilogramm Rohkaffee, Tendenz steigend.  Am liebsten trinken wir Deutschen Filterkaffee und das am allerliebsten Zuhause, gleich gefolgt vom Büro. Kein Wunder also , dass das Geschäft rund um den Kaffee boomt und die Wirtschaft Wege sucht, hier Gewinn zu machen.

 

Kaffeebohnen fließen aus einer Kaffeetasse
Kaffee pusht die Wirtschaft

Göttingen, 30.09.2014 – Die Kaffeebranche lockt mit rasantem Wachstum. Sie ruft damit Firmen auf den Plan, die man bisher gar nicht mit dem beliebten Heißgetränk in Verbindung brachte. Der Coca-Cola Konzern beispielsweise beteiligt sich seit neuestem bei Keurig Green Mountain, einem Unternehmen, das in den Vereinigten Staaten als erste Adresse für die beliebten Kaffee-Kapseln gilt und rund 85 Prozent des Marktes kontrolliert.

Starke Mischung: Strategische Zusammenschlüsse sollen Märkte sichern

Im Frühjahr dieses Jahres gab es bereits einen Zusammenschluss, der die Verhältnisse neu ordnete. Durch die Kooperation der beiden Kaffeeröster D.E. Masters Blenders und Mondelez entstand die Dachmarke Jacobs Douwe Egberts weitere Kooperationen und Börsengänge werden sicher folgen.

Schon lange beschränkt sich der Kaffeegenuss nicht mehr auf den eigenen Verzehr und Genuss. Wer etwas darstellen möchte, lädt Kunden zu einer guten Tasse Kaffee ins eigene Unternehmen ein. Dass dann dort nicht die Standard-Kaffeemaschine steht, versteht sich fast von selbst. Da wird jongliert mit Sorten, Kapseln und Mahlgraden.

Steigern des Kaffeekonsums mit Kaffeemaschinen zum Mieten

Auch Tchibo folgt diesem Trend und hat die B2B-Schiene entdeckt. Neuster Trend: Das Vermieten von Kaffeemaschinen an Unternehmen. Eine clevere Idee, denn nicht jedes Unternehmen wird gleich einen Kaffeeautomaten kaufen wollen. Aber auf guten Kaffee will auch niemand mehr verzichten. Und so bietet das deutsche Unternehmen ein Rundum-Sorglos-Paket für Unternehmen mit dem Tchibo Coffee Service.

Kapseln und Pads gegen den guten Filterkaffee

Andrea Illy, Präsident und Vorstandschef der italienischen Kaffeemarke, prophezeit einen steilen Aufwärtstrend im Kaffee-Geschäft. Das koffeinhaltige Heißgetränk sei im Begriff zum „New Deal der Jugend“ zu werden. Wie die Zukunft des Kaffeebrühens aussieht, hat sich in der jüngsten Vergangenheit bereits deutlich abgezeichnet. Weg vom gemahlenen Pulver hin zu Kapseln und Pads, das scheint der Weg zu sein. Zahlen des Marktforschungsinstituts Euromonitor International spiegeln das wider. 2013 legte das globale Verkaufsvolumen bei Röstkaffee um 1,2 Prozent zu. Die Zuwachsrate bei Einzelportionen lag hingegen bei mehr als 15 Prozent, schreibt die Welt. Wirtschaftsprognosen sprechen von 2 Milliarden Kapseln, die in diesem Jahr über den Ladentisch gehen werden, das ist ein Wachstum von 27%. Ein nicht zu verachtendes Geschäft.

Nachhaltigkeit nicht nur als Worthülse nutzen

Das Tüpfelchen auf dem „I“ ist, wenn der Kaffee auch noch nachhaltig angebaut wurde. Begriffe wie Umwelt, Fairness, Klima, Artenvielfalt, Qualität, sauberes Wasser, schonende Anbaumethoden, Effizienz und Wissen fallen in diesem Zusammenhang. Die Unternehmen versuchen mit diesen Themen ihren Kunden einen zusätzlichen Mehrwert zu vermitteln und wollen damit dem allgemeinen Nachhaltigkeitsgedanken unserer Gesellschaft folgen.