Code, Programmieren einer Landingpage

Leitfaden: Wie erstelle ich eine Landingpage

Landingpages sollen die Tür zum Kunden öffnen. Oder anders ausgedrückt: sie sollen dem Kunden die Tür zu meinem Onlinegeschäft öffnen, ihn rein bitten und zum Kauf animieren. Doch wie schafft man das?

Göttingen, den 08.03.2017 – Eine Landingpage ist eine Internetseite, die einen Besucher nach einem Klick zu einem Produkt führt. Sie ist speziell auf die Zielgruppe und den Werbeträger zugeschnitten. Die Qualität einer Landingpage entscheidet darüber, ob ein Produkt verkauft wird oder nicht und zählt zu den wichtigsten Bausteinen im Online Marketing. Somit sollte der Erstellung einer solchen Seite eine besondere Beachtung geschenkt werden. Eine Landingpage hat immer zum Ziel, einen Benutzer zu einer bestimmten Aktion zu bewegen:

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Welche Tools werden benötigt?


Sie benötigen nicht viele Tools um eine Landingpage zu erstellen. Zum Sammeln von E-Mail Adressen bietet sich ein E-Mail Marketing Service an. Hier haben sich Mailchimp und Active Campaign bewährt. Des weiteren benötigen Sie einen Hosting Service, auf welchem Ihre Online-Inhalte gespeichert und verwaltet werden. Falls Sie bereits einen selbstgehosteten WordPress Blog betreiben oder das Tool Leadpages nutzen, entfällt dies. Ansonsten zählen All-Inkl und One zu den führenden Anbietern, welche Ihnen schon für wenig Geld Dienstleistungen zur Verfügung stellen. Das dritte notwendige Tool ist die Landingpage selbst.


Die Struktur einer Landingpage


Landingpages folgen grundsätzlich immer dem selben Schema. Dieser Aufbau hat sich bewährt, um Kunden zu binden. 

Überschrift und Unterüberschrift:

Das wichtigste Element der Seite befindet sich direkt am Anfang: Die Überschrift. Hier gilt es den Nutzer durch einen prägnanten Satz in seinen Bann zu ziehen denn: Nur wer sich wirklich angesprochen fühlt, liest auch weiter. Hier eignen sich Fragen wie:

„Wollten Sie schon immer lernen gesund zu kochen?“

oder

„Hatten Sie schon Erfolge im Affiliate Marketing?“

Sie deuten vorhandene Probleme an, mit welchen sich User identifizieren können und somit hellhörig werden. Die darauffolgende Unterüberschrift erläutert die Headline näher und macht den User neugierig auf mehr. Folgende Formulierungen wären passend:

„Nach diesem 4-Wochen-Online-Kochkurs werden Sie Ihre Freunde kulinarisch verzaubern.“

„Mit unserem Affiliate Marketing Programm wird sich Ihre Konversion verdoppeln.“

Probleme und Lösung:

Im dritten Schritt decken Sie ein oder mehrere Probleme des Besuchers auf. Auch die möglichen Folgen werden dargelegt. Sie signalisieren dem User, dass Sie Ihn und seine Thematik gut kennen. Daraufhin erfolgt die Darstellung der Lösung des Problems. Hier ist es wichtig noch keine Details zu verraten. Es geht viel mehr darum, die Vorstellungskraft des Besuchers anzukurbeln, sodass dieser sich vorstellt, wie es wäre, eine Lösung für das Problem gefunden zu haben.

Vertrauen aufbauen und Ergebnis offenlegen

Obwohl viele User an diesem Punkt oft schon aufmerksam zuhören muss noch ein Mindestmaß an Vertrauen aufgebaut werden. Hierzu stellen Sie sich persönlich vor und erzählen Ihre Geschichte sowie ein erreichtes Ergebnis. Der Nutzer soll erkennen, dass Sie vor einem ähnlichen Problem standen, dieses aber lösen konnten und nun anderen Menschen mit Ihrem Wissen weiterhelfen möchten. Um Anwendern zu erklären, wie genau die Problemlösung erfolgen soll, gilt es Details offen zu legen und zu erläutern, was der einzelne Besucher am Ende in seinen Händen halten wird. Somit bietet es sich an, dem potentiellen Kunden einen Einblick in Ihre Produkte oder Module zu gewähren. 

Boni und Beweise

Um den Mehrwert eines Angebots zu unterstreichen, ist es gängige Praxis, einen Bonus anzubieten, der nicht Teil des eigentlichen Produktes ist und den User nichts kostet. Um aus einem potentiellen Kunden einen echten Kunden zu machen, sind jedoch auch die Meinungen anderer Personen, die das Produkt selbst getestet haben, enorm wichtig. Sollten Sie darüber nachdenken Kundenstimmen in Ihre Landingpage zu integrieren, so sollten diese echt und authentisch sein. 

Angebot + Zusatzangebote
Am Ende folgt das eigentliche Angebot. Hier erfährt der Besucher wie viel Produkt X kostet und was im Gesamtpaket enthalten ist. Da bis zu diesem Punkt schon sehr viele Informationen vermittelt wurden, sollte dieser Schritt kurz und kompakt gehalten werden. Hier können auch Zusatzprodukte oder Sonderleistungen wie eine „Geld-zurück-Garantie“ integriert werden.