Beliebteste Ausbildungsberufe: Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Elektroniker/in, Anlagenmechaniker/in SHK, Friseur/in und Tischler/in

Mehr Neuverträge im Handwerk

Das Handwerk verzeichnet für das Jahr 2015 einen leichten Anstieg von neu besetzten Ausbildungsplätzen. Das meldet das Bundesinstitut für Berufsbildung.

Beliebteste Ausbildungsberufe: Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Elektroniker/in, Anlagenmechaniker/in SHK, Friseur/in und Tischler/in
Beliebteste Ausbildungsberufe: Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Elektroniker/in, Anlagenmechaniker/in SHK, Friseur/in und Tischler/in

Berlin, 23.12.2015 – Im Jahr 2015 wurden 141.513 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung bekannt gab. „Die Zahlen zeigen: Trotz des demografischen Wandels und des hohen Trends zum Studium interessieren sich wieder mehr junge Menschen für die attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk“, so Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks.

In konkreten Zahlen heißt das: Im Vergleich zum Vorjahr wurden 279 (+0,2 %) mehr Lehrstellen besetzt. Ausgelöst wurde dieser leichte Zuwachs vor allem in Ostdeutschland durch einen Anstieg um 513 (+2,8 %) Neuverträge. Dagegen wurden in den alten Bundesländern 234 Neuverträge (-0,2 %) weniger als im Vorjahr abgeschlossen. Zu den beliebtesten Ausbildungsberufen zählten Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Elektroniker/in, Anlagenmechaniker/in SHK, Friseur/in und Tischler/in.

Trotz dieser positiven Tendenz und den Bemühungen von Betrieben und Kammern, bleiben auch in 2015 viele Ausbildungsplätze unbesetzt. So melden die Handwerkskammern für November noch mehr als 11.600 offene Lehrstellen. Die Bundesagentur für Arbeit gab an, dass zwölf Prozent der dort von Handwerksbetrieben gemeldeten Ausbildungsstellen in diesem Jahr nicht besetzt wurden. „Der Wille der Handwerksbetriebe, Jugendlichen eine fundierte Ausbildung und damit einen bestmöglichen Start in die Arbeitswelt zukommen zu lassen, ist ungebrochen. Die jungen Menschen müssen von den hervorragenden Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk aber auch erfahren – in einer umfassenden Berufsorientierung an allen Schulen, also auch in den Gymnasien“, so Wollseifer.