Mobile Payment noch kein alltäglicher Kleingeldersatz

Mobile Payment als Kleingeldersatz und Unabhängigkeit von der Geldbörse sind aus Konsumentensicht Vorteile dieser Zahlungsmethode. Dagegen sprechen geringe Verbreitung und mangelnde Netzabdeckung. Das zeigt eine Kurzstudie „Mobile Payment am Point of Sale – Der Weg in den Alltag der Konsumenten“ von ECC Köln und PayPal.

Mobile Payment _Lupo_pixelio.de
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Köln, 19.08.2015 – Laut Studie können sich viele der befragten Konsumenten vorstellen zukünftig mit ihrem Smartphone zu bezahlen. Doch noch ist das Mobile Payment nicht im Alltag angekommen. Für die Kurzstudie „Mobile Payment am Point of Sale – Der Weg in den Alltag der Konsumenten“ von ECC Köln und PayPal wurden 500 Smartphone-Besitzer befragt, die grundsätzlich an Mobile Payment interessiert sind.

Fünf Gründe sind laut Studie ausschlaggebend, warum bisher nur selten mit dem Smartphone bezahlt wird. Jeder zweite bemängelte, dass nur in wenigen Geschäften Mobile Payment angeboten wird. 43,9 % sagten, dass der Druck an der Kassenschlange zu hoch sei und man diesen (41 %) durch Technikprobleme oder mangelnde Kompetenz des Kassenpersonals nicht noch erhöhen sollte. 39,8 % kritisiert die unzureichende Netzabdeckung und 38,2 % sind unsicher wegen der Datensicherheit.

Mobile Payment statt Geldbörse

Zwei Drittel der befragten Smartphone-Besitzer empfinden Mobile Payment am PoS als nützlich, wenn so auf Kleingeld verzichtet werden kann. Von Vorteil sei jederzeit mit dem Smartphone einkaufen zu können. Fast jeder Zweite würde das Portemonnaie am liebsten ganz zu Hause lassen.

„Mobile Payment wird sich am ehesten dort durchsetzen, wo der Mehrwert im Konsumentenalltag am deutlichsten spürbar ist – zum Beispiel in Situationen, in denen die Geldbörse störender Ballast ist“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln.  Dazu zählen Automaten, öffentliche Verkehrsmittel, Ausflugsziele oder Bäckereien. „Entscheidend wird darüber hinaus vor allem sein, die konkreten Mehrwerte für alltägliche Bezahlvorgänge deutlich zu kommunizieren und zunächst die Mobile-Payment-Interessierten zu überzeugen. Erst anschließend kann es überhaupt zu einer weiten Verbreitung von Mobile Payment am PoS kommen“, so Hudetz weiter.

Erwartete Mehrwerte des Mobile Payment am PoS
Erwartete Mehrwerte des Mobile Payment am PoS