Online-Shopping mit dem Smartphone immer häufiger

Jeder fünfte junge Smartphone-Nutzer verwendet sein Gerät zum Online-Shopping. Wichtig seien demnach mobile Versionen von Webshops für eine optimale Smartphone-Nutzung, so eine Umfrage.

Berlin, 11.05.2016 – Entspannt unter freiem Himmel im Park liegen und trotzdem Gartenmöbel, Elektronik oder Kleidung einkaufen – mit einem Smartphone kein Problem. Mobiles Online-Shopping ist im Kommen. 17 Prozent der Smartphone-Nutzer haben bereits mit ihrem Gerät im Internet eingekauft. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. 10 Prozent der Smartphone-Nutzer shoppen sogar „sehr häufig“ oder „häufig“ per Smartphone, 7 Prozent „eher selten“ oder „selten“.

Mobile Versionen der Webshops wichtig

„Viele Händler haben Smartphone-Apps zur mobilen Nutzung ihres Angebots sowie mobile Versionen ihrer Webshops entwickelt. Diese sind meist sehr aufgeräumt und übersichtlich, legen den Schwerpunkt auf die Produktbilder und sind so auch auf dem Smartphone-Display hervorragend zu nutzen“, sagt Julia Miosga, Referentin Handel beim Bitkom. „Dadurch ist das Einkaufen auf dem Smartphone heute in den meisten Fällen genauso bequem und einfach wie am Desktop-PC – mit dem Vorteil, dass man überall und jederzeit zuschlagen kann, zum Beispiel wenn man unterwegs ein Schnäppchen sieht.“

Männer haben Vorsprung beim Online-Shopping

Vor allem die jungen Smartphone-Nutzer verwenden ihr Gerät gerne, um von unterwegs beispielsweise ein neues Paar Schuhe oder Kosmetikprodukte zu bestellen. So hat bereits jeder fünfte (20 Prozent) der 14- bis 29-jährigen Smartphone-Nutzer mit dem Handy geshoppt, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 17 Prozent. Aber auch in der Gruppe der 50- bis 64-jährigen Smartphone-Nutzer verwenden 14 Prozent das Handy zum Einkaufen, bei den Nutzern ab 65 Jahren sind es sogar 15 Prozent. Wenn es um das Shoppen per Smartphone geht, haben außerdem die Männer einen kleinen Vorsprung vor den Frauen: So sagen 20 Prozent der männlichen Smartphone-Nutzer, dass sie ihr Gerät schon einmal zum Einkaufen genutzt haben, bei den Frauen sind es 14 Prozent.