Studie „Herausforderungen bei der Gründung und Skalierung von Sozialunternehmen“

Die Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, stellte heute die Studie „Herausforderungen bei der Gründung und Skalierung von Sozialunternehmen“ beim Social Impact Lab in Berlin vor.

Berlin, 17.02.2016 – Beim Social Impact Lab waren unter anderem mit dabei: Soziale Unternehmen, die im Hinblick auf die Integration von Flüchtlingen innovative Ansätze verfolgen. Die Studie hat konkrete Empfehlungen für Sozialunternehmen erarbeitet. Diese sind z. T. bereits parallel in den Praxisleitfaden „Soziales Unternehmertum“ eingeflossen, der angehenden sozialen Unternehmern praktische Tipps gibt und auf über 100 praxisgeprüfte Unterstützungsangebote hinweist.

Iris Gleicke: „Für das BMWi sind Social Entrepreneurs wichtig, denn sie stärken sowohl unsere Volkswirtschaft als auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Natürlich können Sozialunternehmen den Sozialstaat niemals ersetzen. Aber Marktwirtschaft und Solidarität stehen nicht im grundsätzlichen Widerspruch zueinander. Karitativer Einsatz ist durchaus mit dem Wunsch nach einem vernünftigen Einkommen vereinbar.“

Die Studie hebt die kürzlich durch das BMWi umgesetzte Öffnung vergaberechtlicher Spielräume positiv für Sozialunternehmen hervor, denn neben Preisen und Kosten können künftig verstärkt auch soziale, ökologische und innovative Aspekte in öffentliche Ausschreibungen einbezogen werden. Zudem unterstützt das BMWi die klassischen Anlaufstellen wie Kammern und Wirtschaftsfördereinrichtungen stärker für rechtliche Fragestellungen, Finanzierungsoptionen und Beratung bei der Umsetzung von innovativen Geschäftsideen von Sozialunternehmen.

Die Studie finden Sie hier und der Praxisleitfaden ist hier zu finden.