Von der Online-Buchhaltung bis zum Videokanal: Gründer 2.0 auf deGUT

Wer darüber nachdenkt, sein eigener Chef zu werden und ein Unternehmen zu gründen, ist am 17. und 18. Oktober bei den Deutschen Gründer- und Unternehmertagen (deGUT) Gründer 2.0 in Berlin richtig. Mittlerweile hat sich die deGUT als wichtigste Messe rund um das Thema Existenzgründung in Deutschland etabliert und hat jährlich über 6.100 Besucher und 130 Aussteller.
Oliver_Herzig_2_Print Gruender 2.0 deGUT
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Berlin, 2.109.2014 – Auf der Messe Gründer 2.0 auf der deGUT werden die neusten Trends vorgestellt. Einer davon, an dem selbst online-ferne Gründer nicht vorbeikommen, ist die fortschreitende Digitalisierung. Ob eigener Blog, Online-Buchhaltung , Video-Kanal oder Werbung auf Facebook. Um das Unternehmen zu präsentieren und Kunden zu gewinnen, müssen Gründer heute mehrere Plattformen und Werkzeuge kennen und nutzen. Selbst eine Hundeschule erweitert ihr Angebot mit einem Online-Shop und hat einen eigenen YouTube-Kanal.
Ob am PC, Laptop, Tablet oder Smartphone – wir alle sind fast täglich im Netz. Nach einer Studie der ARD und ZDF nutzen über 79 Prozent der Deutschen das Internet und sind durchschnittlich an 5,9 Tagen wöchentlich online für ca. 166 Minuten. Mobile Nutzer sind mit 6,3 Tagen wöchentlich und 195 Minuten täglich sogar deutlich mehr als der Durchschnitt online unterwegs: Tendenz steigend.

Soziale Netzwerke statt gelber Seiten

Das Web 2.0 verändert auch die Welt der Gründer: Früher reichte eine Anzeige in der Branchenzeitschrift sowie ein Eintrag in den gelben Seiten. Wer aber heute ein Unternehmen gründet, hat meist nicht nur eine eigene Webseite, sondern zusätzlich eine Facebook-Seite und einen Twitter-Kanal, um mit seinen potentiellen Kunden in Kontakt zu treten.
Bei einem Startup im Online-Geschäft klingt das noch selbstverständlich, aber selbst eine Hundeschule hat heute einen Blog, wie Thomas Veit von der mobilen Hundeschule Veit berichtet: „Über das Internet gewinnen wir mittlerweile viele Kunden. Es ist für die Bekanntheit unserer Hundeschule äußerst wichtig.“ Das Ehepaar Veit betreibt eine eigene Webseite, einen Blog, eine Facebook-Präsenz sowie sogar einen eigenen YouTube-Kanal. Bald wollen sie auch mit einem Shop für Hundezubehör online gehen.
Auch die Gründerinnen des Webshops MyCoralie, Ulrike Mombaur und Annegret Gerlach, nutzen alle Möglichkeiten des Internets. In ihrem Online-Shop finden trendbewusste, aber kurvige Frauen passende Bademoden. Um diese zu vermarkten, haben sie neben ihrem Shop einen Blog und sind auch in den sozialen Kanälen Twitter und Facebook präsent. Beide Startups, die Hundeschule sowie die Webshop-Betreiberinnen, machen sogar ihre Buchhaltung online.

Gründer 2.0: Die Buchhaltung ist heute online

Mombaur und Gerlach  könnten anders kaum effizient arbeiten, da sie von zwei verschiedenen Standorten aus agieren— Frankfurt und München. Der mobile Zugriff der Online-Buchhaltung entlastet sie: „Wir nutzen Sage One an verschiedenen Standorten und arbeiten zudem an Mac-Rechnern, auf denen nur wenige (festinstallierte) Buchhaltungs-Programme laufen. Für uns war daher schnell klar, dass wir eine browserbasierte Online-Lösung benötigen“, so Mombaur. Die Arbeit im Team geht jetzt leichter von der Hand. „Früher mussten wir noch Dokumente hin und herschicken – heute ist alles online und jederzeit abrufbar“, erinnert sich Mombaur. Auch Thomas Veit bestätigt die Vorteile der Online-Buchhaltung insbesondere vor Ort beim Kunden: „Ein professionelles Auftreten ist ein Plakat nach außen für ein Unternehmen. Moderne mobile Geräte im Einsatz zu haben und direkt eine professionelle Rechnung erstellen zu können, gibt unseren Kunden Vertrauen in unsere Dienstleistung.“

Gründer bevorzugen Online-Lösungen

„Wir haben festgestellt, dass vor allem Gründer gerne auf Lösungen aus der Cloud zurückgreifen“, sagt Oliver Herzig, Sage Leiter des Geschäftsbereichs kleine Unternehmen und Gründer. „Dabei spielen nicht nur unbedingt die einfache Bedienung oder mobilen Aspekte eine Rolle, sondern vor allem die geringen Betriebskosten, die das Gründerkapital schonen. Für Online-Lösungen muss keine große IT-Infrastruktur eingerichtet werden, sondern sie kann von jedem Internet-fähigen Gerät genutzt werden, sei es ein PC, Tablet oder Smartphone. Da sie zusätzlich monatlich gemietet wird, fallen auch hier keine hohen Anfangsinvestitionen an wie bei Desktop-Lösungen, die komplett gekauft werden“, so Herzig weiter.
Gründer, die mehr über Online-Lösungen von Sage erfahren wollen, können auf der deGut an Stand C06–gegenüber des Marktplatzes—mehr erfahren.