ZIM: Gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte Frankreich und Deutschland

Frankreich und Deutschland veröffentlichen eine Ausschreibung für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE-Projekte). Sie soll zur Entwicklung innovativer Produkte,Verfahren oder technischer Dienstleistungen aus allen Technologie- und Anwendungsbereichen beitragen.
Berlin, 29.09.2016 – Es wird erwartet, dass die Antragsteller marktreife Lösungen für Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren entwickeln, die über ein großes Marktpotenzial in Frankreich, Deutschland, der EU und international verfügen.
Projektpartner stellen ihren Antrag über ein kurzes gemeinsames Antragsformular, welches als Download auf den Webseiten der Projektträger verfügbar ist. Dazu müssen alles Projektpartner ihre national verpflichtenden Anträge gegenüber den Projektträgern Bpifrance und AiF Projekt GmbH einreichen.
Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und Bpifrance ermöglichen den Zugang zu öffentlichen Fördermitteln für ausgewählte gemeinsame deutsch-französische Projekte. Minimalvoraussetzung für ein Projektkonsortium ist die
Teilnahme von mindestens einem KMU jeweils aus Deutschland und Frankreich. Zusätzlich sind weitere KMUs und Forschungseinrichtungen willkommen.
In Deutschland erfolgt die Förderung im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM). Das BMWi (unterstützt durch die AiF Projekt GmbH-Projektträger des BMWi) und Bpifrance unterstützen die Projektpartner in der Phase der Einreichung von Projektvorschlägen, in der Evaluierungs- und in der Monitoringphase. Das Bpifrance und die AiF Projekt GmbH werden die eingereichten Anträge innerhalb von drei Monaten nach Ablauf der Abgabefrist prüfen und die Antragsteller entsprechend informieren.
Die Ausschreibung lädt Partner dazu ein, gemeinsame Vorschläge für industrielle FuE-Projekte bis zum 31. Januar 2017 im Einklang mit dem folgenden Verfahren einzureichen.

Mindestanforderungen an den Projektinhalt und den Förderantrag

Die zu erwartenden Projektergebnisse müssen zu marktwirksamen Innovationen (neue Produkte, Verfahren und/oder technische Dienstleistungen) führen.Die Projektanträge müssen folgenden Leitlinien entsprechen:

  • Zu den Partnern müssen mindestens ein französischesund ein deutsches mittelständisches Unternehmen gehören, die jeweils wesentliche Beiträge zu dem Projekt leisten. Die Beteiligung von weiteren Unternehmen und Forschungseinrichtungen als Partneroder Unterauftragnehmer ist willkommen.
  • Es können auch Unternehmen und / oder Forschungseinrichtungen aus anderen Ländern teilnehmen. Die Teilnahme dieser Partner wird nicht durch das ZIM oder Bpifrance gefördert.
  • So soll das Projekt einen ersichtlichen Mehrwert aufgrund der Kooperation der Teilnehmer beider Länder erzielen (beispielsweise eine verbesserte Wissensgrundlage, Zugang zu FuE-Infrastrukturen, neue Anwendungsbereiche).
  • Die Laufzeit der Projekte soll drei Jahre nicht überschreiten und klar die Beteiligung aller Projektpartner beider Länder herausstellen. Die Förderung wird gemäß den geltenden nationalen Gesetzen, Bestimmungen, Vorschriften und Verfahren gewährt.

Antragsverfahren

Bis zum Stichtag am 31. Januar 2017 müssen alle Partner eines FuE-Projektes einen kurzen gemeinsamen Antrag in englischer Sprache erstellen, der von allen Organisationen rechtsgültig unterschrieben werden muss. Das Antragsformular steht zum Download bereit unter: www.zim-bmwi.de.

Außerdem ist ein Kooperationsvertrag in englischer Sprache beizufügen, der die Bedingungen der Kooperation zwischen allen Partnern regelt.